Sitzpositionssensor

Sitzpositionssensor FAQs

Produktübersicht

Sitzpositionssensor

Der Sitzpositionssensor von TE Connectivity (TE) nutzt ein berührungsloses Magnetdesign mit einem Nulldurchgang als Referenzpunkt für die präzise Erkennung von Metallzielen. In Kombination mit einer Clip-In-Halterung und einer großen Toleranz beim Luftspalt ermöglicht eine schnelle Integration in verschiedene Sitzarchitekturen – und das in großem Maßstab. Der Sensor liefert eine präzise, verschleißfreie Leistung, die sich für sicherheitskritische Anwendungen eignet, während sein robustes und anpassbares Design sich an eine Vielzahl von Sitzschienenkonfigurationen und Fahrzeugplattformen anpassen lässt.

Kann der Sitzpositionssensor die Erfassung der Sitzposition in zwei bzw. drei Zonen unterstützen?
Ja. Der Sitzpositionssensor kann einzeln für die 2-Zonen-Erkennung eingesetzt oder in einer Dual-Sensor-Konfiguration kombiniert werden, um die 3-Zonen-Sitzpositionserkennung zu unterstützen — je nach Systemarchitektur und Platzierung des Zielelements.

Wie kann eine Dual-Sensor-Konfiguration zur Erstellung einer 3-Zonen-Erkennung genutzt werden?
Durch die Platzierung zweier Sensoren entlang der Sitzschiene und die Definition ihrer Erfassungszonen mittels Zielgeometrie und -abstand können OEMs und Tier-1-Zulieferer hintere, mittlere und vordere Sitzpositionszonen festlegen. Jeder Sensor liefert ein diskretes Signal, sodass das Steuergerät drei unterschiedliche Sitzpositionen ableiten kann, ohne dass eine kontinuierliche Positionserfassung erforderlich ist.

Kann der Sitzpositionssensor an unterschiedliche Sitzarchitekturen oder OEM-Anforderungen angepasst werden?
Ja. Der Sensor verfügt über eine Clip-Halterung, flexible elektrische Schnittstellen und konfigurierbare Erfassungszonen durch die Zielgeometrie. TE arbeitet direkt mit OEMs und Tier-1-Zulieferern zusammen, um die Platzierung, die Erfassungsbereiche und die Integrationsdetails genau auf die plattformspezifischen Anforderungen abzustimmen.

Wie groß muss der Luftspalt zwischen dem Sensor und dem Messobjekt sein?
Der maximal zulässige Luftspalt zwischen der empfindlichen Oberfläche des Sensors und dem ferromagnetischen Shunt-Ziel beträgt 4,6 mm, wenn der Sensor flach und parallel zum Ziel ausgerichtet ist. Bei horizontalen „Slide-by"-Konfigurationen empfiehlt TE, den Luftspalt unter 4,0 mm zu halten, um eine zusätzliche Sicherheitsmarge zu gewährleisten.

Was sind die wichtigsten Einschränkungen bei der Anbringung des Sensors an der Sitzschiene?
Wichtige Platzierungskriterien sind unter anderem:

  • Die empfindliche Oberfläche des Sensors muss parallel zum Shunt-Ziel verlaufen.
  • Das Ziel muss den empfindlichen Bereich des Sensors über den gesamten vorgesehenen Erfassungsbereich hinweg vollständig abdecken.
  • Es dürfen keine externen Magnetfeldquellen (z. B. Motoren) in einem Abstand von weniger als 75 mm zum Sensor platziert werden.
  • Nur die Befestigungshalterung darf sich in unmittelbarer Nähe ferromagnetischer Materialien zum Sensor befinden.

Welche Materialien werden für das Shunt-Target empfohlen?
Das Shunt-Target sollte aus einem ferromagnetischen, magnetisch inerten Werkstoff bestehen, beispielsweise Eisenstahl, mit einer absoluten Restfelddichte von weniger als 5 Gauss. Die Abmessungen und das Material des Targets beeinflussen das Schaltverhalten direkt und müssen auf Systemebene validiert werden.

Welches Ausgangssignal liefert der Sensor?
Der Sensor verfügt über einen stromgesteuerten digitalen Ausgang:

  • 5,0–6,9 mA, wenn sich der Sensor über dem Zielobjekt befindet (EIN-Zustand)
  • 12–17 mA, wenn sich der Sensor nicht in der Nähe des Ziels befindet (AUS-Zustand)

Welchen Umwelt- und Haltbarkeitstests wurde der Sensor unterzogen?
Der Sensor wurde im Rahmen umfangreicher Tests nach Automobilstandards validiert, darunter:

  • Temperaturwechsel und Thermoschock
  • Zufallsvibration und mechanischer Schock
  • Beständigkeit gegenüber hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit
  • Einwirkung von Wasser, Salznebel, Staub und Flüssigkeiten
  • EMV- und ESD-Prüfungen gemäß ISO-, SAE- und CISPR-Normen

Wie geht der Sensor mit Hysterese und Schaltstabilität um?
Der Sensor verfügt über eine definierte Hysteresezone zwischen etwa 4,6 mm und 10 mm Abstand zum Ziel, wodurch ein Signalflattern während der Sitzbewegung verhindert wird. Beim Systemdesign sollte vermieden werden, den Sensor innerhalb der Hysteresezone mit Strom zu versorgen, um einen gültigen Ausgangszustand sicherzustellen.

Befestigungsoptionen

Wie groß muss der Mindestabstand zwischen den beiden Sensoren sein, damit sie sich nicht gegenseitig stören?

 

Bei der Bewertung von Interferenzen zwischen zwei Sensoren sind drei typische Anordnungsarten zu berücksichtigen: „Face-to-Face", „Back-to-Back" und „Front-to-Back". Der empfohlene Mindestabstand zwischen den Sensorflächen ist nachstehend angegeben (mm).

 

Montagemodelle sind für jede Montageoption auf Anfrage erhältlich. 

Abbildung der Face-to-Face-Positionierung

Face-to-Face-Konfiguration

Abbildung der Face-to-Face-Positionierung

Back-to-Back-Konfiguration

Abbildung der Face-to-Face-Positionierung

Front-to-Back-Konfiguration

Muster und Produktsupport

Wie kann ich Muster anfordern?
Muster können Sie über Ihren lokalen Vertriebsmitarbeiter oder über unsere Musteranforderungsseite anfordern. Nach der Bearbeitung werden die Muster entweder direkt an Ihren Standort oder an einen lokalen TE-Ingenieur bzw. Account Manager zur Auslieferung versandt.

An wen kann ich mich bei technischen oder kommerziellen Fragen wenden?
Bei technischen oder kommerziellen Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren lokalen Account Manager oder füllen Sie das Formular aus, um verfügbare Lösungen, Integration, Architektur und Bewertungsaspekte mit einem Sensor-Experten zu besprechen.