Die minimalinvasive Medizintechnik ist ein dynamischer Sektor, der sich in Richtung kleinerer und komplexerer Geräte zur Behandlung aller Arten von medizinischen Problemen entwickelt. Die Präzisionsfertigung von laserbearbeiteten Komponenten, die auf diese dynamischen Anforderungen zugeschnitten sind, gewinnt zunehmend an Bedeutung. In diesem Webinar der Reihe Device Talks Tuesdays erläutern die Experten von TE, wie Sie modernste Lasertechnologien – sowohl zum Schneiden als auch zum Schweißen – einsetzen können, um neue Applikations- und Zugangssysteme zu realisieren oder bestehende Geräte weiterzuentwickeln.
Laserbearbeitung
Die Laserschweißverfahren von TE sind die Grundlage für hochpräzise Medizinprodukte, die saubere Schweißnähte ohne Wärmeverformung oder Füllmaterialien erfordern, ein flexibles Setup für verschiedene Formen und Materialien benötigen und unterschiedliche Materialien mit struktureller Integrität verbinden.
Die Herstellung medizinischer Geräte erfordert kleine Bauteile, einschließlich schwer zu bearbeitender Metalle, die präzise, konsistent und schnell bearbeitet werden müssen. TE bietet Präzisionstechnik durch Mikrozerspanung und Laserbearbeitung für eine breite Palette von Komponenten und Baugruppen, wie lasergeschnittenes Metall und lasergeschnittene Schläuche. Strenge Prozesskontrollen gewährleisten wiederholbare, präzise Schweißnähte gleichartiger und unterschiedlicher Materialien ohne thermische Schäden, Verformungen oder Füllstoffe, um die Biokompatibilität für medizinische Zulassungen zu optimieren.
Laserverarbeitungstechnik
Anwendungen für medizinische Gerätekomponenten:
(Beispiele)
- Laserschweißen, Laserschneiden, Lasermarkierung, Laserablation und Mikrogravur
- Metallbearbeitung für chirurgische und maschinell gefertigte Komponenten, Metallschäfte und Hypotubes, Draht und Spulen sowie Spezialnadeln
- Hermetische Schweißverbindungen und Helix-Schweißspulen
- Drahtkugelformung per Laser
- Lasergeschweißte Drehmomentkabel, Katheterspit zen, Rohrbaugruppen sowie Nitinol- und Filterbaugruppen
Werkstoffe
- Expertise über ein breites Spektrum an Standardmaterialien und schwer zu verarbeitenden Metallen, darunter:
- Edelstähle, Nickel und Kobalt-Chrom
- ELGILOYTM® Legierung, Nichrom, INVARTM® Legierung, MP35NTM® und L605
- Nitinol, Titan, Platin und Platinlegierungen
- Titanium
- Polymere: Silikon, Polyurethan, PEBA, ETFE, PET, Polyimid, Polyestergewebe und viele andere
Spezifikationen für die Laserbearbeitung
- Laserbearbeitung von Metallen:
- Toleranzen innerhalb von 0,0005"
- Schnittbreite von nur 0,0007"
- Wandstärken von nur 0,002" bis zu 0,030"
- Rohrdurchmesser zwischen 0,012" × 0,009"
- Laserbearbeitung von Polymeren:
- Toleranzen innerhalb von 0,001"
- Bohrungen von nur 0,002" oder weniger
- Materialien mit Dicken von nur 0,002" bis zu 0,040"
Technische Ressourcen
Häufig gestellte Fragen
FAQs
F: Welche Arten der Laserbearbeitung bieten Sie an?
A: TE Connectivity bietet Laserschneiden, Laserschweißen, Laserablation, Laserbohren und Lasermarkieren an – mit Präzisionssystemen, die speziell für Komponenten von Medizinprodukten optimiert sind. Wir konzentrieren uns auf die Verarbeitung von Metallen und Polymeren mit engen Toleranzen für Applikationssysteme und Implantate.
F: Welche Materialien können laserbearbeitet werden (z. B. Edelstahl, Nitinol, Polymere, PEEK)?
A: Wir bearbeiten mit dem Laser eine breite Palette an Materialien, darunter Edelstahl 304 und 316L, Nitinol, MP35N, L605, Titan sowie ausgewählte Hochleistungspolymere wie PEEK oder PTFE-beschichtete Schäfte.
F: Können Sie bei DFM (Design for Manufacturability) für laserbearbeitete Komponenten unterstützen?
A: Genau. Unsere Ingenieurinnen und Ingenieure entwickeln gemeinsam mit Ihrem Team Entwürfe, um saubere Schnitte, eine optimierte Teilegeometrie und eine wiederholbare Verarbeitung zu gewährleisten und so Ausschuss und Kosten zu reduzieren.
F: Können Sie sowohl Prototyping als auch die Großserienfertigung unterstützen?
A: Ja – wir unterstützen frühe Prototypenphasen, Pilotserien und eine skalierbare Produktion. Dafür verfügen wir über dedizierte Entwicklungslinien sowie validierte Prozesse für die Serienfertigung in kommerziellem Maßstab.
Die Entwicklung hin zu kleineren medizinischen Geräten hat das Laserschneiden und -schweißen zu einem wichtigen Verfahren bei der Herstellung medizinischer Geräte gemacht. Diese Verfahren sind komplex, aber unverzichtbar, um zusätzliche Funktionen wie verbesserte Steuerbarkeit, größere Reichweite oder höhere Flexibilität zu ermöglichen – insbesondere bei der Verarbeitung von Metallen und Polymeren. TE Connectivity gibt dabei Einblicke in seine Kompetenzen bei der Laserbearbeitung komplexer metallischer Designs – von der Prototypenfertigung bis hin zur automatisierten Großserienproduktion.
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