Die minimalinvasive Medizintechnik ist ein dynamischer Sektor, der sich in Richtung kleinerer und komplexerer Geräte zur Behandlung aller Arten von medizinischen Problemen entwickelt. Die Präzisionsfertigung von laserbearbeiteten Komponenten, die auf diese dynamischen Anforderungen zugeschnitten sind, gewinnt zunehmend an Bedeutung. In diesem Webinar der Reihe Device Talks Tuesdays erläutern die Experten von TE, wie Sie modernste Lasertechnologien – sowohl zum Schneiden als auch zum Schweißen – einsetzen können, um neue Applikations- und Zugangssysteme zu realisieren oder bestehende Geräte weiterzuentwickeln.
Laserschneiden medizinischer Geräte
Laser ermöglichen schnelle, reproduzierbare und verzerrungsfreie Schnitte selbst bei äußerst präzisen und/oder geometrisch komplexen Materialien. Da es sich um ein berührungsloses und sauberes Verfahren handelt, eignet sich das Laserschneiden besonders für dünnwandige und empfindliche Komponenten von Medizinprodukten.
TE setzt CNC-gesteuerte Lasermaschinen für Mikrobauteile ein, um extrem dünne, präzise Schnitte mit optimierter Stirnflächen-Oberflächengüte und hoher Kantenqualität zu erzeugen. Diese Laser können Metall wiederholt in Dicken von 0,125" (0,3175 cm) bis hinunter zu 0,001" (0,00254 cm) schneiden und ermöglichen Schlitzbreiten von nur 0,0008" (0,002032 cm). Das Laserschneiden von Medizinprodukten reduziert das Risiko von Kontaminationen, da keine Klingen oder Schneidwerkzeuge mit den Oberflächen der Bauteile in Kontakt kommen. Für zuverlässige, reproduzierbare Schnitte bei komplexen Designs ist TE Ihr leistungsstarker Anbieter für schnelle und kosteneffiziente Laserschneid-Services für Medizinprodukte im industriellen Maßstab.
Anwendungsbereiche
Viele Medizinprodukte erfordern filigrane, geometrisch komplexe Mikrokomponenten, die innerhalb enger Toleranzen gefertigt werden. TE bietet schnelle und präzise Laserschneidlösungen für Metall-, Kunststoff- und Polymermaterialien – zu geringeren Kosten als bei herkömmlichen Zerspanungs- oder EDM-Verfahren. Wir laserschneiden Standard- oder strukturierte Rohre, Drähte und Vollmaterialien, die eingesetzt werden in:
- Chirurgische Instrumente
- Laparoskopische Instrumente
- Katheter-Unterbaugruppen
- Rohrförmige Medizinprodukte
- Ports für die Medikamentenabgabe
- Und viele weitere Komponenten für Medizinprodukte
Materialien und Spezifikationen
TE unterstützt ein breites Spektrum an Verbundwerkstoffen und Metallen, darunter Edelstahl, Nitinol, Nickel, Kobalt-Chrom und MP35N. Zu den Hochleistungsspezifikationen für Kunststoff- und Metallmaterialien gehören:
- Toleranzen von 0,0005" (0,00127 cm) oder weniger
- Schnittbreiten (Kerf) von bis zu 0,0007" (0,001778 cm)
- Verarbeitung sehr geringer Wandstärken von 0,002" (0,00508 cm) bis 0,030" (0,0762 cm)
- Verarbeitung von Rohren mit kleinen Durchmessern (z. B. 0,012" × 0,009" / 0,03048 cm × 0,02286 cm)
Technische Ressourcen
Häufig gestellte Fragen
FAQs
F: Welche Arten der Laserbearbeitung bieten Sie an?
A: TE Connectivity bietet Laserschneiden, Laserschweißen, Laserablation, Laserbohren und Lasermarkieren an – mit Präzisionssystemen, die speziell für Komponenten von Medizinprodukten optimiert sind. Wir konzentrieren uns auf die Verarbeitung von Metallen und Polymeren mit engen Toleranzen für Applikationssysteme und Implantate.
F: Welche Materialien können laserbearbeitet werden (z. B. Edelstahl, Nitinol, Polymere, PEEK)?
A: Wir bearbeiten mit dem Laser eine breite Palette an Materialien, darunter Edelstahl 304 und 316L, Nitinol, MP35N, L605, Titan sowie ausgewählte Hochleistungspolymere wie PEEK oder PTFE-beschichtete Schäfte.
F: Können Sie bei DFM (Design for Manufacturability) für laserbearbeitete Komponenten unterstützen?
A: Genau. Unsere Ingenieure entwickeln gemeinsam mit Ihrem Team Entwürfe, um saubere Schnitte, eine optimierte Teilegeometrie und eine wiederholbare Verarbeitung zu gewährleisten und so Ausschuss und Kosten zu reduzieren.
F: Können Sie sowohl Prototyping als auch die Großserienfertigung unterstützen?
A: Ja – wir unterstützen frühe Prototypenphasen, Pilotserien und eine skalierbare Produktion. Dafür verfügen wir über dedizierte Entwicklungslinien sowie validierte Prozesse für die Serienfertigung in kommerziellem Maßstab.
Die Entwicklung hin zu kleineren medizinischen Geräten hat das Laserschneiden und -schweißen zu einem wichtigen Verfahren bei der Herstellung medizinischer Geräte gemacht. Diese Verfahren sind komplex, aber unverzichtbar, um zusätzliche Funktionen wie verbesserte Steuerbarkeit, größere Reichweite oder höhere Flexibilität zu ermöglichen – insbesondere bei der Verarbeitung von Metallen und Polymeren. TE Connectivity gibt dabei Einblicke in seine Kompetenzen bei der Laserbearbeitung komplexer metallischer Designs – von der Prototypenfertigung bis hin zur automatisierten Großserienproduktion.
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