Einzel-Knoten-Architektur für Straßenbeleuchtungsanwendungen

Konnektivität für die Straßenbeleuchtung

Die Einzel-Knoten-Architektur ist weiterhin eine Option für aktuelle Straßenbeleuchtungsanwendungen, insbesondere dort, wo der Bedarf an Smart-City-Funktionen begrenzt ist. Erfahren Sie mehr über die Konnektivitätslösungen von TE Connectivity.

Eine Einzel-Knoten-Architektur für die Straßenbeleuchtung kann eigenständige oder vernetzte Knoten umfassen, die jeweils in jede Leuchte integriert werden. Hauptzweck ist die Bereitstellung einfacher Ein-/Aus-Schaltfunktionen sowie die zuverlässige Ausleuchtung von Verkehrswegen während der Nacht. Neuere Entwicklungen ermöglichen zudem eine zeitgesteuerte Dimmung während definierter Nachtphasen. Vernetzte Knoten kommunizieren mit einem zentralen Managementsystem, um Funktionen für das Asset-Management sowie Diagnose- und Zustandsinformationen bereitzustellen. Die Einzel-Knoten-Architektur ist weiterhin eine Option für aktuelle Straßenbeleuchtungsanwendungen, insbesondere dort, wo der Bedarf an Smart-City-Funktionen begrenzt ist.

ANSI C136.10

Nicht dimmbare, 3-polige Fotozellen

Vor über einem Jahrzehnt waren die meisten Straßenleuchten mit Glühlampen ausgestattet und nutzten Fotowiderstände (Photocells), um die Beleuchtung bei Tageslicht automatisch abzuschalten. Der ANSI-Standard C136.10 für Straßen- und Flächenbeleuchtungskomponenten stellte eine einheitliche Plattform für die Austauschbarkeit von Fotosteuerungen und Steckfassungen bereit. Diese basierte auf AC-Netzspannung und 3-poligen Steckverbindungen. In Nordamerika entwickelte der Markt für Straßen- und Flächenbeleuchtung ANSI C136.10 als Standardschnittstelle, während er auch in weiten Teilen der Welt zur De-facto-Norm wurde.

Fotosteuerungen

(1) Steuergerät – ANSI C136.10-zertifiziert; (2) Fotodiode; (3) Geschaltete Spannung zum LED-Treiber; (4) Netzteil (PSU); (5) ANSI C136.10-Schnittstelle; (6) LED-Treiber; (7) Leuchtdiodenmodul.

ANSI C136.41

Dimmbare Fotozellen

Aufgrund gestiegener Energiekosten und der weiten Verbreitung von LED-Technologien wurde ANSI C136.41 entwickelt, um Geräte und Buchsen zur Steigerung der Effizienz von Straßenleuchten zu fertigen. Dieser Standard wurde entwickelt, um abwärtskompatibel mit bestehenden Beleuchtungssystemen zu sein. Er beibehält die 3-polige Netzspannungsverbindung und ergänzt zusätzliche Kontakte für die Signalausgabe. Diese Schnittstelle ermöglicht entweder eine digitale oder analoge Dimmsteuerung durch eine Photodiode oder einen Bewegungssensor.

 

Die Architektur ist so ausgelegt, dass die Stromnetzversorgung in die ANSI C136.41-Fotozellen geleitet wird und diese Leistung auf den LED-Treiber schaltet. Ein internes Netzteil (PSU) wandelt diese Stromnetzversorgung in eine logische Spannung um, um die Steuerungen mit Strom zu versorgen. Oft ist das Dimmsignal in Nordamerika analog (0–10 V), was als kostengünstig und zuverlässig wahrgenommen wird. Die Vernetzung der Straßenlaternen wird durch eine Vielzahl drahtloser Protokolle sichergestellt.

 

Der ANSI C136.41-Standard enthält nicht viele Details darüber, wie Sensoreingänge in Leuchten integriert werden können. Die große Vielfalt an Verdrahtungskonfigurationen erschwert die Optimierung der Komponenten erheblich. Zudem beschränkt der analoge 0–10-V-Steuerausgang die Leuchte auf nur einen einzigen Steuereingang. Es werden jedoch erhebliche Anstrengungen unternommen, das D4i-Protokoll, das auf DALI-2 basiert, in zukünftige Standard-Updates aufzunehmen, um dieses Problem zu lösen.

Dimmbare Fotozellen

(1) Steuergerät – ANSI C136.10-zertifiziert; (2) Fotodiode; (3) Drahtlose Kommunikation mit der Cloud; (4) Geschaltete Leitungsspannung auf LED-Treiber; (5) Netzteil (PSU) (6) ANSI C136.10-Schnittstelle; (7) Dimmsignal – analog oder digital; (8) LED-Treiber; (9) Leuchtdiodenmodul (LED).