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Hydraulikdruck-sensoren

TE Connectivity (TE) stellt Drucksensoren, Messumformer und Geber für die Hydraulikdruckmessung her.

Hydraulikanwendungen sind normalerweise von diversen Herausforderungen an die mechanische Beschaffenheit sowohl eines Sensors als auch seiner Umgebung gekennzeichnet. TE fertigt Drucksensoren in Standard- und kundenspezifischen Ausführungen, die diesen Heraus-forderungen dank MEMS Sensortechnologie gewachsen sind. Der Sensor ist aus einem einzigen hochzugfesten Edelstahlstab gearbeitet. Zuerst werden das Gewinde und der Sechskant außen geschnitten, danach wird die Mitte ausgebohrt. Die dicke Metallmembran isoliert die Flüssigkeit oder das Gas gegenüber dem Messelement. Dank dieser Eigenschaft in Kombination mit Dehnungsmessstreifen, die ein hohes Rohausgangssignal liefern, kann der Sensor standardmäßig mit ausgezeichneten Prüfdruck (4-fach)- und Berstdruck (10-fach)-Eigenschaften, dazu Langlebigkeit und Langzeitstabilität ausgestattet werden.

Mechanischer Aufbau

Der Industrie-Drucksensor AST4000 ist mit Prozessanschlüssen in 1/4" NPT außen, 7/16-20 UNF (SAE4) und 9/16-18 UNF (SAE6) erhältlich. TE kann einen geschweißten Drosseleinsatz aus Edelstahl im Druckanschluss vorsehen, der den Innendurchmesser der Bohrung reduziert und so den Sensor gegen Drucktransienten schützt, wie sie in Hydrauliksystemen häufiger auftreten. Hat beispielsweise ein Gabelstapler volle Ladung auf den Gabeln und setzt diese Last ruckartig auf einem Betonboden ab, bekommt das Hydrauliksystem einen Druckstoß, der die Grenzen des Drucksensors überschreitet. Der Drosseleinsatz dämpft die Druckspitze und schützt damit die Membran des Sensors. Der TE Drosseleinsatz, auch Dämpfer oder Snubber genannt, ist kein zusätzlicher Adapter, sondern sitzt im Inneren des Anschlusses. Dies spart gegenüber Sensoren mit außenliegenden Drosseleinrichtungen Gesamtlänge und Gewicht.

Hydraulikdrucksensor-Optionen
Druckmessumformer AST4000

Elektrischer Aufbau

Das Produkt verfügt über ein geschweißtes Gehäuse zur Abschirmung gegen elektrische Störeinflüsse und zum Schutz der Elektronik des Sensors in rauer Anwendungsumgebung. Die Elektronik des Drucksensors verfügt über EMI- und RFI-Schutz (gegen elektromagnetische und Funkstörungen) nach den aktuellen CE-Normen für Industrieanlagen.  Diese Sensorfamilie für die Hydraulikdruckmessung bietet flexible Anschlussmöglichkeiten. Eine Auswahl von Kabellängen ermöglicht dem Kunden die problemlose Anbindung an seine Elektronik. Je nach Ausgangssignal empfiehlt TE maximale Kabelstrecken zur Begrenzung des Signalverlusts. TE bietet außerdem ein komplettes Sortiment an Steckverbindern, die in das Gehäuse des Drucksensors integriert sind, wie zum Beispiel: DEUTSCH DT04, M12x1, PT06A und DIN. Für OEM-Anforderungen kann TE ebenso einen kundenspezifischen Kabelsatz mit speziellen Kabellängen und integrierten Steckverbindern anbieten.

Druckmessumformer M7100
Druckmessumformer M7100

Umgebungsbedingungen

Kunden können einen Standard-Drucksensor mit von der Außenumgebung abgedichteter Elektronik ausführen lassen. Der Drucksensor, ein abgedichteter Relativdrucksensor, wird am Tag der Kalibrierung auf den Barometerdruck geeicht. Bei Relativdrucksensoren wird so der Eintritt von Feuchtigkeit und Staub in den Drucksensor verhindert. Da sich Relativdrucksensoren auf die Atmosphäre beziehen, „atmen“ sie gewöhnlich durch ein Röhrchen im Kabelmantel oder ein Loch im Steckverbinder. Das Abdichten des Drucksensors ist üblich bei Hydraulikanwendungen, weil die Druckbereiche hoch genug sind, dass die Differenz im Barometerdruck von Ort zu Ort und Tag zu Tag in Prozent des Messbereichs vernachlässigbar ist. Der höhere Nutzen ist der Schutz des Sensors vor Feuchtigkeit, Staub, Vereisen und Hochdruckwäsche. 

Letztendlich lassen sich TE Drucksensoren und Druckmessumformer so bauen, dass sie den in Hydrauliksystemen üblichen rauen Bedingungen standhalten. TE bietet eine Lösung, die sich nach der Anwendung und Umgebung des Sensors richtet.