Solarpark

Fallbeispiel

Innovative Solarparks

Ein großes Solar-Engineering-, Beschaffungs- und Bauunternehmen (Generalunternehmen) wurde beauftragt, die Kosten für die Montage, den Betrieb und die Wartung der Solaranlage unter Kontrolle zu halten – und das an einem Standort, der zu Überschwemmungen neigt.

Die Montage eines Solarparks beschleunigen

Die neue anpassbare Fernverbindungskabellösung von TE hilft einem 140-Megawatt-Solarpark im Mittleren Westen der USA, die Montage der elektrischen Anschlüsse zu vereinfachen und zu beschleunigen – eine willkommene Verbesserung vor dem Hintergrund besonders schwieriger Standortbedingungen.

Eines der größten Energieerzeugungsunternehmen der USA beauftragte ein globales Engineering-, Beschaffungs- und Bauunternehmen (Großunternehmen) mit der termingerechten Errichtung eines 140-Megawatt-Solarparks, wobei Arbeitszeit und Kosten unter Kontrolle gehalten wurden - und ein maximaler Spannungsabfall von 1,5 % gewährleistet wurde. An der Montage vor Ort waren mehr als 250 Arbeiter über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr beteiligt.
 

Die Baustelle des Solarparks im ländlichen Arkansas ist anfällig für Überschwemmungen, routinemäßige Donner- und Blitzstürme, saisonale Tornados und ausgedehnte Hitzewellen. Darüber hinaus führte die COVID-19 Pandemie zu zusätzlichen Verzögerungen, die die gesamte Anlage um mehrere Monate in Verzug zu bringen drohten.

Um diese Herausforderungen zu meistern, entschied sich das Großunternehmen für die anpassbare Solar-Fernverbindungskabellösung (CTS, Customizable Trunk Solution) von TE, die eine zentralisierte Fernverbindungsarchitektur verwendet und im Vergleich zum traditionellen Ansatz eine wesentlich einfachere Gesamtverdrahtungsarchitektur bietet. 

140MW

Von diesem Solarpark zu produzierende Energie

350 K

Zu montierende Solarmodule

1.5 %

Maximaler Spannungsabfall, den es zu erreichen gilt

Das CTS-System vereinfacht die Montage erheblich, unter anderem dank der zum Patent angemeldeten Gel Solar Isolations-Piercinganschlüsse, die kein Abschneiden oder Abmanteln der Kabelisolation erfordern und somit wichtige Arbeitszeit sparen. Das mit Powergel gefüllte Endgehäuse, das den IPC abdeckt, schützt die Anschlüsse während ihrer Nutzungsdauer vor dem Eindringen von Feuchtigkeit. 

Mit diesem System berichten Techniker vor Ort, dass sie durchschnittlich nur zwei Minuten benötigen, um zwei IPCs zu montieren. Dazu gehört das Reinigen des Kabels, das Prüfen auf Durchgang, das Einstellen der IPCs durch Anziehen von Hand, das Anziehen der Scherschraubenverbinder mit einem Akku-Schlagschrauber gemäß der Spezifikation, das Anbringen der Gel-Box-Hülle, das Prüfen des Durchgangs am Überbrückungsverbinder und das Ablängen der Endfaser.

Um die Gefahr von häufig auftretendem stehendem Wasser zu vermeiden, werden die Verdrahtung und die Verkabelung in oberirdischen, in Ost-West- und Nord-Süd-Richtung verlaufenden Kabelträgern verlegt.

„Wir können 10 IPCs montieren und eine Fernverbindungsunterbrechung (TBD, Trunk Bus Disconnect) abschließen, um eine Schaltung in weniger als 20 Minuten zu schließen. Dies stellte also eine extreme Zeitersparnis dar.“

Dank des CTS-Systems konnte der Zeit- und Arbeitsaufwand für die Montage des elektrischen Teils dieses Solarparks erheblich reduziert werden. 

Ein weiterer wichtiger Vorteil des Systems ist, dass es die Anzahl der Anschlüsse reduziert, was dazu beiträgt, den Leckstrom und den Spannungsabfall in einem gesamten Solarpark zu minimieren. Für dieses spezielle Projekt soll die CTS-Architektur dem Solarpark helfen, seinen angestrebten maximalen Spannungsabfall von 1,5 % für das gesamte DC-Kollektor-Stromnetz zu erreichen.