
Menschliche Kernaufgaben bewahren
Die Priorisierung menschlicher Kreativität kann helfen, Abstimmung und Fortschritt zu sichern.
Obwohl viele Ingenieur:innen KI als Innovationspartner begrüßen, befürchten 59 %, dass der starke Fokus auf Effizienz und Optimierung in ihren Unternehmen menschliche Kreativität und von Menschen geführte Aufgaben nicht ausreichend schützt – gegenüber 47 % der Führungskräfte. Diese Bedenken sind besonders ausgeprägt in den Segmenten Automotive sowie Daten-/Cloud-Computing. Dort sind zwei Drittel der Befragten der Ansicht, dass ihre Unternehmen Optimierung stärker priorisieren als den Schutz von von Menschen geführten Aufgaben.
Ingenieur:innen befürchten zudem, dass der Einsatz von KI ihre Möglichkeiten einschränken könnte, eigenes Urteilsvermögen oder ihre Kreativität einzubringen (40 % gegenüber 27 % der Führungskräfte). Diese Sorge – kombiniert mit unterschiedlichen Prioritäten bei der Bewertung des ROI – führt dazu, dass Ingenieur:innen häufiger hinterfragen, ob KI tatsächlich zu bedeutenden Innovationen beiträgt (32 %) als Führungskräfte (18 %).
Um diese Bedenken zu verringern, sollten Unternehmen klarer kommunizieren, wo sie den Mehrwert ihrer KI-Initiativen sehen – und wie sie die Rolle der Ingenieur:innen erhalten wollen, wenn diese Initiativen skaliert werden.