TE Connectivity
Mann und Frau sprechen über ein Innovationsprojekt

KI beschleunigt Innovation

Über 80 % der Ingenieur:innen und Führungskräfte stimmen darin überein, dass KI Innovation schneller vorantreibt.

Diese höhere Innovationsgeschwindigkeit resultiert teilweise aus der wachsenden Routine im Einsatz neuer Technologien. Rund die Hälfte der Befragten (49 % der Führungskräfte, 45 % der Ingenieur:innen) strebt an, neue Technologien möglichst zeitnah zu erproben. Es überrascht nicht, dass insbesondere jüngere Führungskräfte besonders optimistisch sind: 56 % der Führungskräfte aus der Generation Z und den Millennials geben an, neue Technologien sofort erproben zu wollen – gegenüber 38 % der Führungskräfte der Generation X und älter. Länderübergreifend zeigen sich in China 54 % der Führungskräfte und Ingenieur:innen aus der Generation Z und den Millennials besonders offen für technologische Experimente – der höchste Wert im internationalen Vergleich.

Dennoch gehen Führungskräfte und Ingenieur:innen erneut auseinander, wenn es darum geht, wie Unternehmen von KI-gestützter Innovation profitieren sollen. Wie bereits in früheren Ausgaben des Industrial Technology Index definiert die Mehrheit der Führungskräfte Innovation eher als schrittweise Verbesserungen denn als grundlegende Transformation (61 % gegenüber 52 % der Ingenieur:innen).

Die unterschiedliche Auslegung von Innovation kann die strategische Ausrichtung künftiger KI-Initiativen zusätzlich erschweren, insbesondere im Hinblick auf klare Zielvorgaben. Unternehmen, die durch gemeinsame Definitionen und einheitliche Erfolgskennzahlen funktionsübergreifende Abstimmung schaffen, können ihre Erfolgschancen erhöhen.

Was Mitarbeitende sagen

Um generationenübergreifende Unterschiede zu überbrücken, sollten Unternehmen fundierte Engineering-Erfahrung mit den Arbeitsweisen der nächsten Generation verbinden – indem sie KI als Brücke nutzen, nicht als Ersatz. In meinem Team bei TE zeichnen wir zentrale Schulungen auf, die von unseren erfahrensten Ingenieur:innen geleitet werden. So wird ihr Wissen gesichert und mithilfe von KI in praxisnahe Trainingsinhalte überführt, aus denen jüngere Ingenieur:innen in ihrer gewohnten Arbeitsweise lernen können. Dieser Ansatz sichert und dokumentiert die über Jahre aufgebaute ingenieurtechnische Urteilskraft, die sich nicht allein durch den Einsatz von Tools erlernen lässt. Gleichzeitig unterstützt dies die erfahrenere Generation dabei, KI schrittweise zu adaptieren, indem sie erlebt, wie KI die eigene Expertise verstärkt, statt mit ihr zu konkurrieren. Ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit ist der Aufbau eines widerstandsfähigeren Unternehmens, indem wir die Abhängigkeit von einzelnen Wissensträgern reduzieren und kritisches Fachwissen generationenübergreifend zugänglich machen. Das Ergebnis ist ein gemeinsamer Lernkreislauf, in dem Erfahrung die Richtung vorgibt und KI die Geschwindigkeit erhöht.

Kasia Kuta-Winczura, Senior Manager of Engineering, Aerospace, Defense and Marine
Kasia Kuta-Winczura

Senior Manager of Engineering

Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und Offshore-Industrie