TE Connectivity
Illustration zeigt eine KI-Leiterplatte mit nachhaltigen Komponenten, darunter ein Windrad, das erneuerbare Energietechnologien symbolisiert

Nachhaltigkeit gezielt vorantreiben

KI kann als Schlüsseltechnologie zur Förderung von Nachhaltigkeitszielen dienen.

Über ihr Potenzial hinaus, Innovation und finanzielle Vorteile zu schaffen, kann KI auch eine wichtige Rolle bei den Nachhaltigkeitsbestrebungen von Unternehmen spielen. Tatsächlich geben nahezu alle Befragten (99 %) an, KI und Automatisierung in irgendeiner Form einzusetzen, um ihre Nachhaltigkeitsziele voranzubringen.

Trotz dieser weit verbreiteten Nutzung besteht wenig Einigkeit darüber, wie KI Nachhaltigkeitsziele am besten unterstützen kann. So ist beispielsweise die Optimierung des Energieverbrauchs die häufigste nachhaltigkeitsbezogene Anwendung von KI. Dieser Anwendungsfall dürfte besonders relevant sein, da Unternehmen nach Möglichkeiten suchen, auf die öffentliche Sorge über den Energieverbrauch von KI-Rechenzentren zu reagieren. Dennoch nutzt derzeit weniger als ein Viertel der Befragten KI auf diese Weise.

Was Mitarbeitenden sagen

Eines der wirkungsvollsten Beispiele dafür, wie KI bei TE Nachhaltigkeit vorantreibt, ist die Einführung unserer Digital Environmental Monitoring Systems (DEMS). Durch die Kombination hochfrequenter Messdatenerfassung mit Machine-Learning-Modellen lernen diese Systeme die tatsächliche Betriebsgrundlage eines Standorts kennen, erkennen Anomalien im Energie- und Wasserverbrauch von Gebäuden und Anlagen und decken verborgene Potenziale zur Reduzierung von Ressourcenverschwendung auf.

Ein gutes Beispiel ist unser Standort in Tanger, wo DEMS inzwischen Daten aus unserer Vor-Ort-Solarenergie, aus eingekauftem Strom, aus dem Wasserverbrauch sowie aus wichtigen Produktionsanlagen integriert. Durch die Festlegung einer präzisen täglichen Energie-Basislinie konnte das System verborgene Lasten außerhalb der Produktionszeiten aufdecken. Diese Erkenntnisse ermöglichten es dem Team, gezielte „Shutdown“-Strategien für geplante Phasen mit geringer Aktivität zu entwickeln.

Allein bei einem solchen Abschaltvorgang konnte der Standort Tanger rund 331 MWh Energieverbrauch vermeiden und mehr als 40.000 US-Dollar an Energiekosten einsparen – nahezu die Hälfte der Systemkosten. Weltweit verzeichnen unsere Standorte durch gezielte Investitionen und den Ausbau digitaler Monitoring-Systeme eine jährliche Reduzierung des Stromverbrauchs um etwa 3 %.

Mit der weiteren Skalierung von DEMS werden wir Standorte besser vergleichen, wirkungsstarke Maßnahmen schneller übertragen und einen konsistenten, datenbasierten Ansatz für das Energie- und Wassermanagement im gesamten Unternehmen etablieren können.

Holly Webdale, Vice President, ESG
Holly Webdale

Vice President, ESG