Unsere Relais für Kraftfahrzeuge sind für Gleichspannungen in Passagierkomfort- und Infotainmentsystemen sowie Leistungsstufen in rauen Umgebungen ausgelegt. Relais für Kraftfahrzeuge werden in fast allen Kabelbäumen und Kastenmodulen eines Fahrzeugs eingesetzt, einschließlich im Heck- und Frontbereich des Fahrzeugs, im Fahrgast- und Motorbereich, in der Karosseriesteuerung, im Antriebsstrang sowie in Dach-, Sitz-, Tür- und Lüftermodulen. Unser Portfolio wurde entwickelt, um Schaltfunktionen bereitzustellen, die moderne elektrische Komfortfunktionen und fortschrittliche Sicherheitsmerkmale in heutigen Fahrzeugen unterstützen. Unsere Standard- und anpassbaren Relais bieten kritische Schaltfunktionen in Automobilen, LKWs, Bussen sowie Nutzfahrzeugen, Bau- und Geländefahrzeugen. Zu unseren Kfz-Relaistypen zählen Steckrelais, Leiterplattenrelais, Hochstromrelais und Hochspannungsrelais, einschließlich Kfz-Schützen. Mit jahrzehntelanger Erfahrung in der weltweiten Betreuung von Relaisentwicklung und -produktion bieten wir Anwendungsunterstützung durch unsere Relaisspezialisten.
Möchten Sie die für Relais verwendeten Fachbegriffe besser verstehen? Dieser Leitfaden definiert die Schlüsselbegriffe, einschließlich bistabiles Relais, Spulenarbeitsbereich, Kontaktanordnung, Leistungsherabsetzungskurve, Betriebsspannung und mehr.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Hochvoltrelais und -schütze für Kraftfahrzeuge
F: Was ist der Unterschied zwischen einem Relais und einem Schütz?
A: Grundsätzlich bezeichnen beide Begriffe ein elektromechanisches Schaltgerät, das nach demselben physikalischen Prinzip arbeitet: Eine Spule erzeugt eine magnetische Kraft, die mechanisch einen elektrischen Kontakt betätigt. Während der Begriff „Relais“ in verschiedenen Branchen häufig für Leistungskomponenten im Schwach- und Mittelstrombereich verwendet wird, ist im Hochstrombereich der Begriff „Schütz“ gebräuchlicher. Der magnetische „Antrieb“ wird bei Schützen normalerweise mit einem Kolben in der Mitte des Spulenkörpers realisiert. Dagegen findet bei Relais üblicherweise eine Bauweise mit Gelenkanker Verwendung.
F: Die neue Generation von Schützen kommt ohne Gasfüllung aus. Worin liegt der Vorteil von Schützen ohne Gasfüllung? Kann ein gasgefülltes Schütz bersten?
A: Um die Schaltkontakte zu schützen und ein schnelles Löschen von Schaltlichtbögen zu unterstützen, sind viele Schütze mit unter Druck stehendem Inertgas gefüllt. Häufig wird Stickstoff oder Wasserstoff verwendet, und auch SF6 (Schwefelhexafluorid) wird – hauptsächlich in Industrieanwendungen – eingesetzt. Demgegenüber ist eine Füllung mit unter Druck stehendem Gas mit deutlich höherem Konstruktions- und Fertigungsaufwand verbunden, damit das Gas über die gesamte Lebensdauer des Schützes zuverlässig eingeschlossen bleibt. Da solche Schütze konstruktionsbedingt hermetisch abgedichtet sein müssen, besteht zudem die Gefahr eines Berstens: Bei extrem starker Lichtbogenbildung infolge hoher Überströme oder Kurzschlüsse kann sich in der Kontaktkammer ein übermäßiger Gasdruck aufbauen.
Die aktuellen Schützkonstruktionen von TE kommen daher ohne Inertgas aus. Dadurch ist auch keine hermetische Abdichtung erforderlich. Diese Konstruktionen sind weiterhin gegen das Eindringen von Verunreinigungen aus der Umgebung geschützt. Gleichzeitig ermöglichen sie einen Gasaustausch und einen Druckausgleich zwischen Innen- und Außenseite, wodurch die Gefahr eines Berstens bei extremer Lichtbogenbildung nahezu ausgeschlossen wird.
Weitere häufig gestellte Fragen zu Kfz-Hochvoltschützen und -relais.
Arten von Relais für Kraftfahrzeuge
PWM-Relais und ISO-Relais
Ein Pulsweitenmodulationsrelais (PWM-Relais) ist im Wesentlichen ein Relais, das mithilfe einer Halbleitersteuerung betrieben wird. Darüber hinaus wird ein PWM typischerweise eingesetzt, um den Leistungsbedarf des Haltestroms der Relaisspule zu regulieren. Dies wiederum hilft bei der Reduzierung der von der Relaisspule abgegebenen Wärme. Diese Methode wird im Allgemeinen für den Wirkungsgrad der Spulenhalteleistung und die Wärmereduzierung der Relaisspule und der Gesamtstruktur verwendet.
ISO-Minirelais werden mit einem 1-Zoll-Würfelkörper hergestellt und verfügen über vier Stifte oder Anschlüsse auf dem Körper. Es wird auch als Schließer- und Öffner-Relais bezeichnet und hat nur einen Hochstromkreis und einen Kontakt, der entweder geschlossen oder offen ist, je nachdem, ob das Relais in Ruhe oder unter Last ist. Wenn ein Kontakt bei ruhendem Relais unterbrochen wird, wird dies als Schließer (NO) bezeichnet, während bei geschlossenem Kontakt bei ruhendem Relais das Relais als Öffner (NC) bezeichnet wird. NO-Relais sind häufiger als NC-Relais. Ein Standardrelais, bei dem ein Stromkreis geschlossen ist, wenn das Relais geschlossen ist, und der andere Stromkreis geschlossen ist, wenn das Relais erregt ist, wird als Umschaltrelais bezeichnet und hat 5 Stifte. Standardrelais werden häufig in elektrischen Systemen von Fahrzeugen verwendet.
Von Relais und Verbindungen für Kraftfahrzeuge bis hin zu Kabelsätzen und Sensoren stellen wir die robusten, zuverlässigen Verbindungslösungen her, die den komplexen Leistungsanforderungen heutiger Automobile gerecht werden. Unsere Lösungen sind so konstruiert, dass sie rauen Umgebungen standhalten, und so gefertigt, dass sie hohe Temperaturen, Vibrationen, Stöße und Druck aushalten, um eine lange Lebensdauer in elektronischen Steuersystemen zu gewährleisten. Laden Sie diesen Katalog herunter, um mehr über unsere Lösungen für die Stromverteilung in Kraftfahrzeugen zu erfahren.