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Sensoren im Sport

Sensoren helfen uns, schneller, stärker und gesünder zu werden. Erfahren Sie mehr über den Einsatz von Sensoren in Training und Wettkampf.

Die Welt des Sports ist vom Wettstreit geprägt, und zwischen Siegern und Verfolgern liegen oft nicht mehr als Sekundenbruchteile. Jeder Athlet strebt nach seiner Topform, bestehend aus körperlicher Fitness und Selbstdisziplin. Viele Sportler trainieren Jahre – manche fast ein Leben lang – auf einen möglichen Titelsieg hin.  Wenn nun die Unterschiede im Leistungssport derart gering sind, wie steigern Sportler ihren Trainingserfolg gezielt? 

Sensoren

Mit kleinen, unauffälligen Sensoren in der Trainingskleidung können Sportlerinnen und Sportler nicht nur Herzfrequenz und Atmung, sondern auch ihre Muskelaktivität und Muskelarbeit messen. Diese Informationen können von Wettkämpfern und Trainern dazu genutzt werden, individuelle Schwerpunkte im Trainingsplan zu setzen. So ist zum Beispiel die Höhenlage ein Faktor, der sich wesentlich auf die aerobe Kapazität, die Ausdauerleistung, auswirken kann. Gezieltes Training zur Verbesserung der Lungenkapazität kann dazu beitragen, den Effekt der Höhe auszugleichen. Weiche, komfortabel zu tragende Sensoren im Trikot eines Läufers messen das umgesetzte VO2  (Sauerstoffvolumen) und anhand der Steigerung des Volumens den Trainingserfolg. Ein anderes Beispiel sind in Kompressions-Trikots und -Hosen eingelassene Beschleunigungsmesser und leitende Materialien, die die Körperhaltung erfassen und dem Athleten sofortige Rückmeldung zur Formsteigerung geben. Das verbale Feedback des Trainers an den Athleten ist eine Sache, die Möglichkeit, den eigenen Bewegungsablauf gegen eine Idealsilhouette derselben Bewegung projiziert zu sehen, eine ganz andere. So und auf andere Weise werden Sensoren im Sport Training und Wettbewerb revolutionieren.

 

Besprechen Sie mit TE Connectivity (TE) Ihre individuellen Anwendungen und Anforderungen.  Stellen Sie uns Fragen, die Sie zur unseren Produkten und Technologien haben. Ein Vertreter von TE wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen.

SENSOREN IM TAEKWONDO

Der Beitrag von TE Connectivity zu „intelligenter“ Sportbekleidung wurde bei den olympischen Sommerspielen 2012 gezeigt: Die Taekwondo-Kämpfer trugen einen Brustpanzer, in den mehrere Meter Piezokabel eingewebt waren. Bei einem Treffer auf die Brust lieferte das Piezokabel ein Spannungssignal, das gefiltert und in das Punktewertungssystem genommen wurde. Das System wurde unter dem Namen Truescore bekannt.

Mit einem Gewicht von rund 150 Gramm wirkte sich das extrem flexible Kabel im Brustpanzer praktisch nicht auf die Leistung des Athleten aus.
TAEKWONDO-ATHLETEN

Mit einem Gewicht von rund 150 Gramm wirkte sich das extrem flexible Kabel im Brustpanzer praktisch nicht auf die Leistung des Athleten aus. Der Erfolg des verbesserten Wertungssystems ist der Linearität des von dem Kabel gelieferten Ausgangssignals geschuldet, sowie auch der Tatsache, dass das Signal am Punkt des Treffers verarbeitet wird, um unerwünschte Signale auszugrenzen. Das Piezo-Koaxial-Spiralkabel ist eine Art piezoelektrischer, als Koax-Kabel ausgebildeter Polymersensor. Das Piezo-Polymer ist das „Dielektrikum“ zwischen innerem Kern und Außengeflecht. Wenn das Kabel gestaucht oder gedehnt wird, wird eine Ladung oder Spannung proportional zu der jeweiligen Beanspruchung erzeugt. Durch das koaxiale Design ist das Kabel selbstschirmend und somit in einer stark EMI-behafteten, d. h. von elektromagnetischer Interferenz beeinflussten, Umgebung einsetzbar. Es ist zudem extrem robust sowie unempfindlich gegen Wasser und Verunreinigung.

 

50

Geschätzter g-Wert eines Treffer mit einem 16-oz-Boxhandschuh

100

Geschätzter g-Wert eines Karateschlags

300

Geschätzter g-Wert beim Abschlagen eines Fußballs

Sensorplattformen von TE überführen Wearables-Technologien in die Praxis – und fördern Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Gesundheit ihrer Träger.
Wearable-Sportband mit Handy

WEARABLE-SENSOREN

Für moderne Wearables entwickelte Sensoren statten den Anwender mit Informationen für „gesunde“ Entscheidungen aus.  TE Connectivity (TE) unterstützt auch künftig verschiedenste Anwendungsbereiche durch die Entwicklung und Herstellung kleinerer und genauerer Sensoren.  

Wearable-Sensoren sind nicht reduziert auf am Körper tragbare Gadgets – TE entwickelt Sensoren auch für das Körperinnere.
MEDIZINISCHE SENSOREN

MEDIZINISCHE SENSOREN

Piezoelektrische Polymersensoren von TE werden in Herzschrittmachern zur Überwachung der Patientenaktivität eingesetzt. Sie verfügen über einzigartige Eigenschaften:

  • Sie benötigen keinen Strom.
  • Sie eignen sich gut für das Erfassen von Schwingungen, da sie klein, zuverlässig und haltbar sind.
  • Sie haben die Form eines winzigen Kragarms, der am einen Ende ein Gewicht trägt, das mit der Körperbewegung geht und bei jeder Bewegung ein Signal erzeugt.


Dieses Signal nimmt beispielsweise der Schrittmacher auf und lässt das Herz im gewünschten Takt schlagen. Die Sensoren können dabei zwischen unterschiedlichen Aktivitäten wie Gehen, Rennen und anderen körperlichen Tätigkeiten unterscheiden. 

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