Profilbild von Paul Webb
Profilbild von Paul Webb
Rennteams versuchen ständig, die Gesetze der Physik zu ihren Gunsten zu biegen. Wenn die Welt also sieht, was mit unseren Komponenten geleistet werden kann, ist das für TE insgesamt eine tolle Sache.

Mit seinen 15 Jahren Erfahrung in der globalen Motorsport-branche ist Paul Webb auf elektrische Designs und Implemen-tierungen im professionellen Motorsportbereich spezialisiert – sowohl für die Daten- als auch die Energieverteilung. Als Global Product Manager für die DEUTSCH Autosport Steck-verbinderreihe hat Paul Webb die TE DEUTSCH Lösungen vom Nischenprodukt der Formel 1 zum Marktführer bei Verbindungslösungen für alle professionellen Rennserien gemacht. TE wird sein Engagement in der Rennsportwelt noch verstärken. Paul Webb verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Arbeit mit den Lösungen von TE für diese Branche. Seine Fachkenntnisse und Einschätzungen werden auch zukünftig einen wertvollen Beitrag für die Entwicklung von Technologien leisten, die zunehmend im Fokus stehen.

1

Wie sind Sie zum Ingenieurswesen gekommen?

Ich habe schon immer gerne Sachen auseinandergenommen, um zu sehen, wie sie funktionieren. Ich glaube, das ist bei vielen Leuten in dieser Branche so. Manchmal schaffte ich es sogar, sie wieder richtig zusammenzusetzen. Damit begann mein Lernprozess. Außerdem habe ich bereits als kleiner Junge meine Liebe für den Motorsport entdeckt, als ich mir auf dem Farbfernseher unseres Nachbars den Großen Preis von Italien in Monza anschauen durfte.  Schwarz-weiß wurde diesem aufregenden Sport einfach nicht wirklich gerecht. Ich interessierte mich damals eher für die Fahrzeuge als für irgendwelche mechanischen Teile.

2

Was würden Sie als Ihre Spezialität beschreiben und warum?

Angesichts dessen, was wir bei TE machen, und aufgrund meiner bisherigen Arbeitserfahrung sind meine Fachkenntnisse im Bereich der elektrischen Elemente eines Rennautos meine größte Stärke.  Man kommt aber bei der Arbeit mit Rennsportteams nicht darum herum, sich auch mit anderen Elementen der Konstruktion und der Ausstattung eines Rennautos zu beschäftigen.  Kein Mensch auf der Welt kann alles über die Fahrzeugkonstruktion wissen. Außerdem entwickelt TE für sehr viele Designs, deshalb gibt es auch für mich immer wieder etwas zu lernen. 

3

Was hat Sie damals dazu bewegt, bei TE in der Motorsportbranche anzufangen?

Es ist tatsächlich die einzige Branche, mit der ich in den 15 Jahren Zugehörigkeit zu TE zu tun hatte, auch wenn ich natürlich unterschiedliche Positionen innehatte.  Über allem steht meine Leidenschaft für den Motorsport. Wenn ich an einem trüben Montag aufstehen und zur Arbeit muss, ist sie die beste Motivation.  

4

Welche Neuerungen haben Ihrer Meinung nach die Branche am meisten beeinflusst?

Motorsport ist eine unberechenbare Angelegenheit. Veränderungen sind an der Tagesordnung. Neue Ideen und Lösungen können hier oft an einem einzigen Rennwochenende auf dem Tisch liegen.  Neue Materialien und verblüffende Designlösungen haben eine enorme Entwicklung möglich gemacht. Deshalb können Teams ihre Autos mittlerweile in einem Maß ausstatten und feineinstellen, das vor ein paar Jahren noch unvorstellbar schien.  Einige der F1-Teams nutzen 3D-Drucker, um am Rennort schnell über Nacht aerodynamische Teile verändern zu können.  Die Möglichkeiten der Computertechnik haben die Arbeit an der Rennstrecke und in den Werken der Rennteams gleichermaßen verändert. Es ist wie in einem Science-Fiction-Film, und diese Entwicklung wird in den nächsten Jahren noch so weitergehen.

5

Wo sehen Sie die Zukunft des Motorsports in den nächsten Jahren?

Bislang denkt man beim Motorsport vor allem an die Zahl der Zylinder und den Lärm des Motors. Aber auch niedrige Kohlendioxidemissionen und eine höhere Treibstoffeffizienz müssen als Maßzahlen attraktiver werden.  Die Fans wollen auch weiterhin spannende Motorsport-technologie wie die Überwachung des Kraftstoffdurchflusses erleben. Das gibt den Verantwortlichen die Chance, eine Reihe von Technologien zu fördern, in denen sich die Teams messen können.  Ein Beispiel dafür ist die LMP1 (Le Mans-Prototypserie), bei der Turbodiesel mit Schwungrädern gegen Benziner bzw. Superkondensatoren gegen Benziner und Batteriespeicher antreten.  Beim Rennen 2015 waren diese verschiedenen Technologien bis unter den letzten Vier vertreten.  Immer wenn man denkt, eine Technologie dominiert jetzt die Serie, kommt ein neues Regelwerk oder eine Innovation, und alles wird wieder auf den Kopf gestellt – deshalb macht es ja auch so viel Spaß, in dieser Branche zu arbeiten.

Motorsport
Wenn hier und da ein paar Gramm eingespart werden, kann dies in der Summe zu einer deutlichen Gewichtsreduzierung führen.
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Rennteams versuchen ständig, die Gesetze der Physik zu ihren Gunsten zu biegen. Wenn die Welt also sieht, was mit unseren Komponenten geleistet werden kann, ist das für TE insgesamt eine tolle Sache.

Mit seinen 15 Jahren Erfahrung in der globalen Motorsport-branche ist Paul Webb auf elektrische Designs und Implemen-tierungen im professionellen Motorsportbereich spezialisiert – sowohl für die Daten- als auch die Energieverteilung. Als Global Product Manager für die DEUTSCH Autosport Steck-verbinderreihe hat Paul Webb die TE DEUTSCH Lösungen vom Nischenprodukt der Formel 1 zum Marktführer bei Verbindungslösungen für alle professionellen Rennserien gemacht. TE wird sein Engagement in der Rennsportwelt noch verstärken. Paul Webb verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Arbeit mit den Lösungen von TE für diese Branche. Seine Fachkenntnisse und Einschätzungen werden auch zukünftig einen wertvollen Beitrag für die Entwicklung von Technologien leisten, die zunehmend im Fokus stehen.

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Wie sind Sie zum Ingenieurswesen gekommen?

Ich habe schon immer gerne Sachen auseinandergenommen, um zu sehen, wie sie funktionieren. Ich glaube, das ist bei vielen Leuten in dieser Branche so. Manchmal schaffte ich es sogar, sie wieder richtig zusammenzusetzen. Damit begann mein Lernprozess. Außerdem habe ich bereits als kleiner Junge meine Liebe für den Motorsport entdeckt, als ich mir auf dem Farbfernseher unseres Nachbars den Großen Preis von Italien in Monza anschauen durfte.  Schwarz-weiß wurde diesem aufregenden Sport einfach nicht wirklich gerecht. Ich interessierte mich damals eher für die Fahrzeuge als für irgendwelche mechanischen Teile.

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Was würden Sie als Ihre Spezialität beschreiben und warum?

Angesichts dessen, was wir bei TE machen, und aufgrund meiner bisherigen Arbeitserfahrung sind meine Fachkenntnisse im Bereich der elektrischen Elemente eines Rennautos meine größte Stärke.  Man kommt aber bei der Arbeit mit Rennsportteams nicht darum herum, sich auch mit anderen Elementen der Konstruktion und der Ausstattung eines Rennautos zu beschäftigen.  Kein Mensch auf der Welt kann alles über die Fahrzeugkonstruktion wissen. Außerdem entwickelt TE für sehr viele Designs, deshalb gibt es auch für mich immer wieder etwas zu lernen. 

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Was hat Sie damals dazu bewegt, bei TE in der Motorsportbranche anzufangen?

Es ist tatsächlich die einzige Branche, mit der ich in den 15 Jahren Zugehörigkeit zu TE zu tun hatte, auch wenn ich natürlich unterschiedliche Positionen innehatte.  Über allem steht meine Leidenschaft für den Motorsport. Wenn ich an einem trüben Montag aufstehen und zur Arbeit muss, ist sie die beste Motivation.  

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Welche Neuerungen haben Ihrer Meinung nach die Branche am meisten beeinflusst?

Motorsport ist eine unberechenbare Angelegenheit. Veränderungen sind an der Tagesordnung. Neue Ideen und Lösungen können hier oft an einem einzigen Rennwochenende auf dem Tisch liegen.  Neue Materialien und verblüffende Designlösungen haben eine enorme Entwicklung möglich gemacht. Deshalb können Teams ihre Autos mittlerweile in einem Maß ausstatten und feineinstellen, das vor ein paar Jahren noch unvorstellbar schien.  Einige der F1-Teams nutzen 3D-Drucker, um am Rennort schnell über Nacht aerodynamische Teile verändern zu können.  Die Möglichkeiten der Computertechnik haben die Arbeit an der Rennstrecke und in den Werken der Rennteams gleichermaßen verändert. Es ist wie in einem Science-Fiction-Film, und diese Entwicklung wird in den nächsten Jahren noch so weitergehen.

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Wo sehen Sie die Zukunft des Motorsports in den nächsten Jahren?

Bislang denkt man beim Motorsport vor allem an die Zahl der Zylinder und den Lärm des Motors. Aber auch niedrige Kohlendioxidemissionen und eine höhere Treibstoffeffizienz müssen als Maßzahlen attraktiver werden.  Die Fans wollen auch weiterhin spannende Motorsport-technologie wie die Überwachung des Kraftstoffdurchflusses erleben. Das gibt den Verantwortlichen die Chance, eine Reihe von Technologien zu fördern, in denen sich die Teams messen können.  Ein Beispiel dafür ist die LMP1 (Le Mans-Prototypserie), bei der Turbodiesel mit Schwungrädern gegen Benziner bzw. Superkondensatoren gegen Benziner und Batteriespeicher antreten.  Beim Rennen 2015 waren diese verschiedenen Technologien bis unter den letzten Vier vertreten.  Immer wenn man denkt, eine Technologie dominiert jetzt die Serie, kommt ein neues Regelwerk oder eine Innovation, und alles wird wieder auf den Kopf gestellt – deshalb macht es ja auch so viel Spaß, in dieser Branche zu arbeiten.

Motorsport
Wenn hier und da ein paar Gramm eingespart werden, kann dies in der Summe zu einer deutlichen Gewichtsreduzierung führen.