Judith Henzel
Judith Henzel
Egal ob männlich oder weiblich, es geht um die Einstellung. Wenn du etwas nicht tun willst, wird dir eine Ausrede einfallen.

Als führender Partner von Andretti Technologies verfügt TE Connectivity über ein Rotationsprogramm für Ingenieure, das einem der TE-Ingenieure die Möglichkeit bietet, vor Ort mit dem Rennstall von Andretti Autosport in Indianapolis, Indiana (USA) zusammenzuarbeiten.  Der Resident Engineer hat die Aufgabe, mithilfe seiner fortschrittlichen technischen Fachkenntnisse neue Möglichkeiten der Leistungsverbesserung des Andretti Teams zu finden. Er ist an der Entwicklung neuer TE-Produkte beteiligt und testet diese in der rauen Umgebung von Rennautos.

Judith Henzel ist der vierte Resident Engineer von TE, der mit dem Andretti Formel E-Team zusammenarbeitet. Vor der Übernahme der Position war Judith Projektmanagerin für das Automobilgeschäft von TE, wo sie globale technische Infotainment-Projekte für OEMs beaufsichtigte und sich vor allem mit Kabelsätzen und Steckverbindern auseinandersetzte. Nach einem Praktikum bei der Lufthansa Technik, das ihr Interesse am Flughafenbetrieb und in der Automobiltechnik weckte, machte Judith den Abschluss in Maschinenbau an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden.

Judith hat sich schon als Kind für den Motorsport interessiert und mit ihrem Vater Formel 1 geschaut. Sie ist seit Jahren fasziniert von diesem Sport. Während ihrer Zeit als Studentin kombinierte sie ihre Leidenschaft für den Sport mit ihrem Ingenieurstudium und schloss sich dem Formula Student Programm ihrer Universität an. Judith übernahm Positionen als Teammitglied und Teamleiter sowohl auf der technischen als auch auf der kommerziellen Ebene, arbeitete am Antriebsstrang und Kraftstoffverbrauch und verwaltete Team-Sponsoren und Marketingpläne.

Mit ihrer neuen Aufgabe kehrt Judith wieder in die Welt des Motorsports zurück, um mit Andretti Technologies neue Technologien zu entwickeln und Innovationen voranzutreiben. Judiths aktuelle Projekte mit Andretti Technologies umfassen Aluminium-Kabelbäume und Sensoren.

Wie kamen Sie auf den technischen Bereich?

Nach meinem A-Level-Abschluss und nachdem ich in England als Au-pair gearbeitet habe, um mein Englisch zu verbessern, kehrte ich nach Deutschland zurück. Nun musste ich mich entscheiden: was jetzt? Ich habe mich für ein Praktikum bei der Lufthansa Technik am Flughafen Frankfurt entschieden, wo ich mich sofort für Ingenieurswesen interessierte. Um mehr über Entwicklungsprinzipien, Automobiltechnik und den Flughafenbetrieb zu erfahren, habe ich beschlossen, wieder zur Schule zu gehen, um Maschinenbau an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden zu studieren. Seit diesem Praktikum kam für mich kein anderer Bereich mehr in Frage.

Judith Henzel
© FSG Botzkowski

Was hat Sie am Motorsport interessiert?

Schon als Kind habe ich mit meinem Vater Formel 1 geschaut, ich hatte also immer dieses angeborene Interesse an Autos und dem Rennsport. Nachdem ich mein Studium begonnen hatte und vom Formula Student Programm an meiner Universität erfuhr, wuchs mein Interesse noch weiter, da ich erkannte, dass ich zwei meiner Leidenschaften - Technik und Motorsport - kombinieren konnte. Ich bin dem Formula Student Team beigetreten und tauchte sofort als Teammitglied und Teamleiter in die Materie ein. Ich habe mit dem Team viele Erfahrungen sowohl auf der Technik- als auch auf der Geschäftsseite sammeln können. So konnte ich mich im Bereich Antriebsstrang und Kraftstoffverbrauch/Ölversorgung einbringen, aber auch die Verwaltung des Teammarketings und der Sponsoren übernehmen sowie Businesspläne und Kostenberichte erstellen. Der Umstand, dass ich sowohl die Technik- als auch der PR-Seite kennenlernen durfte, hat mir eine neu gewonnene Wertschätzung für den Sport gegeben.

Judith Henzel
© FSG Grams
Schon als Kind habe ich mit meinem Vater Formel 1 geschaut, ich hatte also immer dieses angeborene Interesse an Autos und dem Rennsport.

Welche Herausforderungen sehen Sie auf sich zukommen bezüglich Anpassung an das männlich dominierte Feld des Motorsports?

Während des Maschinenbaustudiums musste ich beweisen, dass ich mich ebenso für die Technologien und die Technik interessiere wie meine männlichen Kollegen, und dass ich weiß, worüber ich spreche. Aber das gilt eigentlich für jeden Bereich - wenn du nicht daran interessiert bist und nicht hart arbeitest, wirst du nicht erfolgreich sein. Meine Kollegen und Teamkollegen erkannten, dass ich diese beiden Dinge hatte - ich hatte die Leidenschaft und den Antrieb und ich arbeitete hart. Egal ob männlich oder weiblich, es geht um die Einstellung. Wenn du etwas nicht tun willst, wird dir eine Ausrede einfallen. Diese Erfahrung habe ich bisher in Schule und Beruf gemacht und ich nehme an, dass es sich im Motorsport genauso verhält.

  1. Potenzial ausschöpfen

Wir möchten Frauen bei TE die Möglichkeit geben, durch Inspiration, Networking, Mentoring und berufliche Entwicklung ihr volles Potenzial auszuschöpfen. (Englisch)

Judith Henzel
Judith Henzel
Egal ob männlich oder weiblich, es geht um die Einstellung. Wenn du etwas nicht tun willst, wird dir eine Ausrede einfallen.

Als führender Partner von Andretti Technologies verfügt TE Connectivity über ein Rotationsprogramm für Ingenieure, das einem der TE-Ingenieure die Möglichkeit bietet, vor Ort mit dem Rennstall von Andretti Autosport in Indianapolis, Indiana (USA) zusammenzuarbeiten.  Der Resident Engineer hat die Aufgabe, mithilfe seiner fortschrittlichen technischen Fachkenntnisse neue Möglichkeiten der Leistungsverbesserung des Andretti Teams zu finden. Er ist an der Entwicklung neuer TE-Produkte beteiligt und testet diese in der rauen Umgebung von Rennautos.

Judith Henzel ist der vierte Resident Engineer von TE, der mit dem Andretti Formel E-Team zusammenarbeitet. Vor der Übernahme der Position war Judith Projektmanagerin für das Automobilgeschäft von TE, wo sie globale technische Infotainment-Projekte für OEMs beaufsichtigte und sich vor allem mit Kabelsätzen und Steckverbindern auseinandersetzte. Nach einem Praktikum bei der Lufthansa Technik, das ihr Interesse am Flughafenbetrieb und in der Automobiltechnik weckte, machte Judith den Abschluss in Maschinenbau an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden.

Judith hat sich schon als Kind für den Motorsport interessiert und mit ihrem Vater Formel 1 geschaut. Sie ist seit Jahren fasziniert von diesem Sport. Während ihrer Zeit als Studentin kombinierte sie ihre Leidenschaft für den Sport mit ihrem Ingenieurstudium und schloss sich dem Formula Student Programm ihrer Universität an. Judith übernahm Positionen als Teammitglied und Teamleiter sowohl auf der technischen als auch auf der kommerziellen Ebene, arbeitete am Antriebsstrang und Kraftstoffverbrauch und verwaltete Team-Sponsoren und Marketingpläne.

Mit ihrer neuen Aufgabe kehrt Judith wieder in die Welt des Motorsports zurück, um mit Andretti Technologies neue Technologien zu entwickeln und Innovationen voranzutreiben. Judiths aktuelle Projekte mit Andretti Technologies umfassen Aluminium-Kabelbäume und Sensoren.

Wie kamen Sie auf den technischen Bereich?

Nach meinem A-Level-Abschluss und nachdem ich in England als Au-pair gearbeitet habe, um mein Englisch zu verbessern, kehrte ich nach Deutschland zurück. Nun musste ich mich entscheiden: was jetzt? Ich habe mich für ein Praktikum bei der Lufthansa Technik am Flughafen Frankfurt entschieden, wo ich mich sofort für Ingenieurswesen interessierte. Um mehr über Entwicklungsprinzipien, Automobiltechnik und den Flughafenbetrieb zu erfahren, habe ich beschlossen, wieder zur Schule zu gehen, um Maschinenbau an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden zu studieren. Seit diesem Praktikum kam für mich kein anderer Bereich mehr in Frage.

Judith Henzel
© FSG Botzkowski

Was hat Sie am Motorsport interessiert?

Schon als Kind habe ich mit meinem Vater Formel 1 geschaut, ich hatte also immer dieses angeborene Interesse an Autos und dem Rennsport. Nachdem ich mein Studium begonnen hatte und vom Formula Student Programm an meiner Universität erfuhr, wuchs mein Interesse noch weiter, da ich erkannte, dass ich zwei meiner Leidenschaften - Technik und Motorsport - kombinieren konnte. Ich bin dem Formula Student Team beigetreten und tauchte sofort als Teammitglied und Teamleiter in die Materie ein. Ich habe mit dem Team viele Erfahrungen sowohl auf der Technik- als auch auf der Geschäftsseite sammeln können. So konnte ich mich im Bereich Antriebsstrang und Kraftstoffverbrauch/Ölversorgung einbringen, aber auch die Verwaltung des Teammarketings und der Sponsoren übernehmen sowie Businesspläne und Kostenberichte erstellen. Der Umstand, dass ich sowohl die Technik- als auch der PR-Seite kennenlernen durfte, hat mir eine neu gewonnene Wertschätzung für den Sport gegeben.

Judith Henzel
© FSG Grams
Schon als Kind habe ich mit meinem Vater Formel 1 geschaut, ich hatte also immer dieses angeborene Interesse an Autos und dem Rennsport.

Welche Herausforderungen sehen Sie auf sich zukommen bezüglich Anpassung an das männlich dominierte Feld des Motorsports?

Während des Maschinenbaustudiums musste ich beweisen, dass ich mich ebenso für die Technologien und die Technik interessiere wie meine männlichen Kollegen, und dass ich weiß, worüber ich spreche. Aber das gilt eigentlich für jeden Bereich - wenn du nicht daran interessiert bist und nicht hart arbeitest, wirst du nicht erfolgreich sein. Meine Kollegen und Teamkollegen erkannten, dass ich diese beiden Dinge hatte - ich hatte die Leidenschaft und den Antrieb und ich arbeitete hart. Egal ob männlich oder weiblich, es geht um die Einstellung. Wenn du etwas nicht tun willst, wird dir eine Ausrede einfallen. Diese Erfahrung habe ich bisher in Schule und Beruf gemacht und ich nehme an, dass es sich im Motorsport genauso verhält.

  1. Potenzial ausschöpfen

Wir möchten Frauen bei TE die Möglichkeit geben, durch Inspiration, Networking, Mentoring und berufliche Entwicklung ihr volles Potenzial auszuschöpfen. (Englisch)