TE-News: Corona-Virus-Pandemie - Infektionsschutzschilde

TE Connectivity stellt Gesichtsschutzschilde für medizinisches Personal her

Veröffentlicht

30. April 2020

Medienanfragen

Minh Tran

TE Connectivity

m.tran@te.com

SCHAFFHAUSEN, Schweiz

30.4.2020

Die Knappheit an Schutzausrüstung erschwert die Bekämpfung der Corona-Epidemie. Die RWTH Aachen Campus schätzt den aktuellen Bedarf von Gesichtsschutzmasken auf über 2 Millionen. Als Antwort darauf hat TE Connectivity, eigentlich ein Anbieter für Konnektivitäts- und Sensorlösungen, verschiedenen Organisationen aus dem Gesundheitswesen und der Altenpflege (Krankenhäusern, Rettungsorganisationen, Arztpraxen, Diakoniestationen sowie Senioren- und Pflegeheimen) Gesichtsschutzschilde gespendet. In diesen Bereichen bieten die Gesichtsschilde eine ergänzende Schutzmassnahme zu der vorhandenden Ausrüstung wie Mund-Nase-Masken, Brillen und Kittel. „Das medizinische und Pflegepersonal steht derzeit an vorderster Front im Kampf gegen das Corona-Virus. Wir möchten damit einen Beitrag leisten, um sie zu unterstützen“, sagt Peter Gösele, Direktor Manufacturing Engineering Automotive EMEA.

Innerhalb einer Woche wurden in Zusammenarbeit von mehreren Bereichen und Abteilungen die verschiedenen Komponenten und Werkstoffe beschafft sowie ein Spritzwerkzeug gebaut. „Die Träger der Schutzschilde werden in unserer Spritzerei in Dinkelsbühl gefertigt, von Auszubildenden in Wört mit den anderen Elementen ergänzt und zusammen mit den Schutzschilden als Set verpackt“, beschreibt Martin Huber, Manager Mold Technology Automotive EMEA, den Fertigungsablauf. Der komplette Gesichtsschutzschild ist eine elastische, transparente Schutzfolie, die auf dem spritzgegossenen Träger fixiert wird, der wiederum mit einem elastischen Band am Kopf befestigt wird. Dadurch verdeckt er das gesamte Gesicht und schützt Augen, Nase und Mund als zusätzliche Barriere gegen Tropfen und Spritzer von Flüssigkeiten. Einen vollumfänglichen Schutz gegen Viren oder Bakterien kann er jedoch nicht bieten. Durch das verstellbare Gummiband kann sich das Visier jeder Kopfform anpassen und beeinträchtigt nicht die Sicht und Beweglichkeit des Kopfes. Zudem lässt sich der Schild einfach desinfizieren und somit mehrfach wiederverwenden.

Bereits 2500 Schilde wurden angefertigt und 47 Gesundheitseinrichtungen in der Region von Aalen bis Schwabach zur Verfügung gestellt. Insgesamt waren an dem Projekt ca. 40 Mitarbeiter - vom Einkauf, Produktion über die Rechtsabteilung bis hin zur Verteilung - involviert. „Es ist toll zu sehen, dass das Team an einem Strang zieht und sich gemeinsam engagiert. Solange der hohe Bedarf an Schutzschilde anhält, werden wir auch weiterhin produzieren“, sagt Gösele. Das nächste Ziel ist es, die Herstellung sukzessive anzusteigen – vorläufig einmal auf 10000 Stück bis nächste Woche, dann 20000. Die Gesichtsschutzschilde werden dann an andere TE Connectivity Werke in EMEA (Italien, Tschechien, Ungarn, Marokko ...) verteilt, so dass sie auch dort bedarfsgerecht gespendet werden können.

Über TE

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