Marta Santamaria
Die Verwendung von elektronischer Testausrüstung ist unverzichtbar, um dem Kunden mit jeder technischen Lösung, die wir bereitstellen, eine optimale Produktleistung bieten zu können.

Marta Santamaria ist diplomierte Produktentwicklungsingenieurin in der Entwicklungsabteilung für Hochspannung der Schienenverkehrssparte von TE. Sie hat im Juni 2013 das Studium der Elektronik an der Universität Saragossa (Spanien) abgeschlossen. Anschließend kam Sie über das Studentenaustauschprogramm Erasmus Mundus nach Großbritannien und ergänzte ihre Studien der Elektrotechnik und Elektronik an der Universität Glyndwr in Wrexham/Wales.

 

Sie begann im April 2014 ihre Tätigkeit bei TE als Diplom-Ingenieurin in der Produktentwicklung im Bereich Hochspannung im Schienen- und Bahnverkehr. Marta Santamaria gehört zur nächsten Generation, die in der Schienenverkehrssparte nach einem immersiven Lernplan branchenbezogen geschult werden soll. In ihrer derzeitigen Position führt sie die Automatisierung von Inhouse-Tests durch und unterstützt weitere Projekte des Teams für Hochspannungstechnik.

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Wann wurde Ihnen bewusst, dass Sie Ingenieurin werden wollen, und warum?

Schon als Kind. Ich habe mich schon immer für Naturwissenschaften interessiert und wollte wissen, wie etwas funktioniert.  In der Schule habe ich mich für Mathematik, Physik und Technologiethemen interessiert und weniger für geisteswissenschaftliche Fächer.

Ich glaube, ich habe meine „Berufung“ im Alter von 12 Jahren entdeckt, als ich "versehentlich" die Fernbedienung für den Fernseher kaputt gemacht habe. Um Folgen zu vermeiden, beschloss ich , die Fernbedienung zu reparieren. Mit ein wenig Geschick und vermutlich einigem Anfängerglück, ist mir dies nach einer Weile gelungen, und zwar ganz ohne Elektronikkenntnisse. Ich glaube, das war mein Wendepunkt. Damals habe ich angefangen, den Fokus stärker auf Technik auszurichten. 

Ich mag es, eine Herausforderung zu haben und eine Lösung dafür zu finden.

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Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit am besten?

Am meisten gefällt mir, dass jeder Tag anders ist, eine neue Herausforderung bringt, etwas Neues zum Lernen, eine vollkommen neue Aufgabe.  

Als Ingenieurin in der Produktentwicklung unterliegt meine berufliche Arbeit einem ständigen Wandel und entwickelt sich kontinuierlich weiter durch Erfahrungen und reale Anwendungen. Dies gilt insbesondere für den Hochspannungsbereich im Schienen- und Bahnverkehr, wo wir für jedes Projekt maßgeschneiderte Lösungen entwickeln müssen. Dadurch bieten sich für mich ständig neue Herausforderungen. Das motiviert mich einerseits, andererseits ist es auch wie ein Gang über ein Minenfeld und kann sehr schwierig sein. Aber die Ergebnisse sind die harte Arbeit wert.

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Was würden Sie tun, wenn Sie keine Ingenieurin wären?

Ich war schon als Kind kreativ und habe mich während meiner gesamten Schul- und Studienzeit mit Kunst und Design befasst. Ich glaube, ich würde mich für Architektur entscheiden. Man könnte sagen, dass dies eine Kombination von Kunst und Technologie ist. Und das sind die beiden Gebiete, die mich am meisten interessieren.

Aus diesem Grund wäre die Architektur ein sehr reizvolles Berufsfeld für mich. Ich hätte mich wahrscheinlich für diesen Berufsweg entschieden, wenn die Technik dem nicht zuvorgekommen wäre.