Mauro Buscemi
Mauro Buscemi
Mit Nanotechnologie können wir Werkstoffe verbessern und die Grenzen der heutigen Technik überwinden.

Mauro sah bereits im jungen Alter im Reparieren und Erschaffen mehr eine Möglichkeit als eine Herausforderung – so konnte er die ihm zur Verfügung stehenden Mittel kreativ einsetzen. Mauro kann nicht genau festlegen, wann die Erkenntnis kam, dass er eine technische Laufbahn einschlagen würde. Aber er wusste bereits früh, dass er nie aufhören würde Fragen zu stellen und an sich selbst arbeiten wollte.

Integrität basiert auf Respekt, und Kundenerwartungen zu achten, heißt Verlässlichkeit und Innovation zu bieten.

1

Von welchen neueren Innovationen in Wissenschaft und Technik erwarten Sie den größten Einfluss auf die Welt in den nächsten 10 Jahren?

Ich glaube, dass Nanotechnologie in Mobilgeräten und in medizinischen Geräten und Verfahren einen Durchbruch im Bewusstsein der Öffentlichkeit haben wird. Die Möglichkeit, auf Zellebene Verletzungen zu heilen oder Krebszellen zu zerstören, wird die minimal-invasive Chirurgie, das Erkennen von Krankheiten, die Diagnose von Erkrankungen und auch das schnellere Festlegen auf ein geeignetes Therapiekonzept weit voranbringen. Mit Nanotechnologie können biologische Strukturen auf Zellebene untersucht werden: Wir werden in der Lage sein, Mechanismen zu verstehen und vorherzusehen, die uns bislang unbekannt sind. TE ist in der Erforschung von Sensortechnik eines der weltweit führenden Unternehmen, und unsere Zukunft liegt im Internet der Dinge und bei intelligenten Geräten. Mit Nanotechnologie können wir Werkstoffe verbessern und die Grenzen der heutigen Technik überwinden. Womöglich findet dann auch Graphen – sowie eine Möglichkeit gefunden wird, seine Wirkung in elektronischen Geräten auszuschalten – einen Platz in realen Anwendungen.

2

Was sehen Sie als den größten Erfolg in Ihrer beruflichen Laufbahn?

Das ist für mich, der ich damals gerade erst in das Unternehmen eingetreten war, die Teilnahme an der TEchCon 2015 von TE in Schanghai. „Interactive Forums“ und „Meet the Expert“ waren Veranstaltungen im Rahmen der Konferenz, die mir die Begegnung mit erfahrenen Ingenieuren aus aller Welt und die Information über den TE Technologiestand weltweit ermöglichten. An dieser Stelle möchte ich unserem CTO Rob Shaddock für die großartige Idee danken, mir die Teilnahme an der TEchCon zu ermöglichen. Die für die Veranstaltung eingesetzte Zeit und Energie hat sich ausgezahlt, da ich hier Menschen kennenlernen durfte, die mir Erfahrung voraus haben. Ich konnte einen ersten Platz im Wettbewerb belegen, aber ganz unabhängig davon wird diese Veranstaltung definitiv ein Höhepunkt in meiner Laufbahn bleiben.

3

Welchen Ingenieur bewundern Sie, und wofür ist er bekannt?

Leonardo da Vinci ist der Ingenieur, den ich am meisten bewundere – meine italienischen Wurzeln mag ich dabei nicht leugnen. In ihm sehe ich die harmonische Vereinigung von kreativer und mathematischer Begabung, wie sie ein Ingenieur in sich tragen sollte. In seinem allumfassenden Wissen, erworben durch Beobachtung und Versuch, war er Maler, Musiker, Architekt, Anatom, Gestalter, Erfinder, Ingenieur und mehr. Eine futuristische Stadt mit verschiedenen Ebenen, diverse Erfindungen ähnlich dem heutigen Fahrrad, Hubschrauber und Flugzeug, ein Fahrzeug mit Federantrieb, ein System, das mithilfe eines Brennspiegels die Sonnenenergie zur Erhitzung von Wasser nutzt – all das hat da Vinci in die Zukunft projiziert oder erfunden. Wenn ich mir überlege, dass zu seiner Zeit, im 15. Jahrhundert, Zeitgenossen die Vorstellung, der Mensch könne fliegen, als Hirngespinst verspotteten, würde mich interessieren, was ein solches Genie mit nur einem einzigen Computer hätte anfangen können. Nicht zu vergessen... Derselbe Mann hat auch die erste Rechenmaschine erfunden.

4

Wann wussten Sie, dass Sie einen technischen Beruf ergreifen wollen, und warum?

Ich erinnere mich, dass wenn ich etwas reparieren oder bauen wollte, das immer irgendwie mit dem Werkzeug geschafft habe, das ich zur Hand hatte. Ich kann nicht sagen, wann genau ich wusste, dass ich einen technischen Beruf ausüben wollte. Ich weiß aber, warum: Ich bin der Typ Mensch, der sich immer verbessern will.

5

Was wären Sie geworden, wenn Sie nicht Ingenieur geworden wären?

Ein Arzt, ein Ingenieur des menschlichen Körpers. Als Ingenieur befasse ich mich mit Mechanismen und deren Umsetzung in Produkte zum Nutzen der Allgemeinheit. Ein Arzt befasst sich mit der komplexesten Maschine, die wir kennen: uns selbst. Egal wie steinig der Weg, ein Arzt bemüht sich tagtäglich, ein Heilmittel zu finden. Mich faszinieren und beeindrucken sehr die durch Technik ermöglichten Fortschritte in der Medizin, und darum habe ich auch vollstes Vertrauen in diesen wissenschaftlichen Bereich.

6

Wie formen TE Werte wie Zuverlässigkeit, Integrität, Teamwork und Innovation Ihren Umgang mit Aufgabenstellungen und mit Kunden?

Integrität basiert auf Respekt, und Kundenerwartungen zu achten, heißt sowohl verlässlich zu sein als auch Innovation zu bieten. Dies ist natürlich nur mit effektivem Teamwork möglich.. Kein einziger Mensch kann alles wissen, aber im Team kommen viele Fähigkeiten, Neigungen und Erfahrungen zusammen.

7

Was war für Sie die bisher befriedigendste – oder auch lehrreichste Erfahrung – in einem Projekt? Wie ist es dazu gekommen?

Mein persönlicher Anspruch ist immer der Versuch, etwas auf Anhieb gut zu machen. Die Möglichkeit, diesen natürlichen Ansatz in die Entwicklung eines Produkts einbringen zu können, bestätigt mich darin, dass die von mir und meinen Kollegen eingebrachte Zeit am Ende sinnvoll genutzt ist. So gesehen gibt es für mich im Grunde nicht „das Schlüsselerlebnis“ – vielmehr sehe ich jede Erfahrung als eine Lernerfahrung, die mich voranbringt.

8

Welche technischen Problemstellungen geben Ihnen zu denken?

Bei TE zu arbeiten bedeutet, Elektronik und Mechanik zu kombinieren. Und diese zwei Welten zu verbinden ist recht anspruchsvoll. Derzeit sehe ich mich als Elektronikingenieur, der sich in die Mechanik einarbeitet – was bedeutet, Dinge auch aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Beide Welten zu verbinden wird noch viele Anstrengungen kosten, aber das Ergebnis und die darauf aufbauenden Möglichkeiten sind hochspannend.

Mauro Buscemi
Mauro Buscemi
Mit Nanotechnologie können wir Werkstoffe verbessern und die Grenzen der heutigen Technik überwinden.

Mauro sah bereits im jungen Alter im Reparieren und Erschaffen mehr eine Möglichkeit als eine Herausforderung – so konnte er die ihm zur Verfügung stehenden Mittel kreativ einsetzen. Mauro kann nicht genau festlegen, wann die Erkenntnis kam, dass er eine technische Laufbahn einschlagen würde. Aber er wusste bereits früh, dass er nie aufhören würde Fragen zu stellen und an sich selbst arbeiten wollte.

Integrität basiert auf Respekt, und Kundenerwartungen zu achten, heißt Verlässlichkeit und Innovation zu bieten.

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Von welchen neueren Innovationen in Wissenschaft und Technik erwarten Sie den größten Einfluss auf die Welt in den nächsten 10 Jahren?

Ich glaube, dass Nanotechnologie in Mobilgeräten und in medizinischen Geräten und Verfahren einen Durchbruch im Bewusstsein der Öffentlichkeit haben wird. Die Möglichkeit, auf Zellebene Verletzungen zu heilen oder Krebszellen zu zerstören, wird die minimal-invasive Chirurgie, das Erkennen von Krankheiten, die Diagnose von Erkrankungen und auch das schnellere Festlegen auf ein geeignetes Therapiekonzept weit voranbringen. Mit Nanotechnologie können biologische Strukturen auf Zellebene untersucht werden: Wir werden in der Lage sein, Mechanismen zu verstehen und vorherzusehen, die uns bislang unbekannt sind. TE ist in der Erforschung von Sensortechnik eines der weltweit führenden Unternehmen, und unsere Zukunft liegt im Internet der Dinge und bei intelligenten Geräten. Mit Nanotechnologie können wir Werkstoffe verbessern und die Grenzen der heutigen Technik überwinden. Womöglich findet dann auch Graphen – sowie eine Möglichkeit gefunden wird, seine Wirkung in elektronischen Geräten auszuschalten – einen Platz in realen Anwendungen.

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Was sehen Sie als den größten Erfolg in Ihrer beruflichen Laufbahn?

Das ist für mich, der ich damals gerade erst in das Unternehmen eingetreten war, die Teilnahme an der TEchCon 2015 von TE in Schanghai. „Interactive Forums“ und „Meet the Expert“ waren Veranstaltungen im Rahmen der Konferenz, die mir die Begegnung mit erfahrenen Ingenieuren aus aller Welt und die Information über den TE Technologiestand weltweit ermöglichten. An dieser Stelle möchte ich unserem CTO Rob Shaddock für die großartige Idee danken, mir die Teilnahme an der TEchCon zu ermöglichen. Die für die Veranstaltung eingesetzte Zeit und Energie hat sich ausgezahlt, da ich hier Menschen kennenlernen durfte, die mir Erfahrung voraus haben. Ich konnte einen ersten Platz im Wettbewerb belegen, aber ganz unabhängig davon wird diese Veranstaltung definitiv ein Höhepunkt in meiner Laufbahn bleiben.

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Welchen Ingenieur bewundern Sie, und wofür ist er bekannt?

Leonardo da Vinci ist der Ingenieur, den ich am meisten bewundere – meine italienischen Wurzeln mag ich dabei nicht leugnen. In ihm sehe ich die harmonische Vereinigung von kreativer und mathematischer Begabung, wie sie ein Ingenieur in sich tragen sollte. In seinem allumfassenden Wissen, erworben durch Beobachtung und Versuch, war er Maler, Musiker, Architekt, Anatom, Gestalter, Erfinder, Ingenieur und mehr. Eine futuristische Stadt mit verschiedenen Ebenen, diverse Erfindungen ähnlich dem heutigen Fahrrad, Hubschrauber und Flugzeug, ein Fahrzeug mit Federantrieb, ein System, das mithilfe eines Brennspiegels die Sonnenenergie zur Erhitzung von Wasser nutzt – all das hat da Vinci in die Zukunft projiziert oder erfunden. Wenn ich mir überlege, dass zu seiner Zeit, im 15. Jahrhundert, Zeitgenossen die Vorstellung, der Mensch könne fliegen, als Hirngespinst verspotteten, würde mich interessieren, was ein solches Genie mit nur einem einzigen Computer hätte anfangen können. Nicht zu vergessen... Derselbe Mann hat auch die erste Rechenmaschine erfunden.

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Wann wussten Sie, dass Sie einen technischen Beruf ergreifen wollen, und warum?

Ich erinnere mich, dass wenn ich etwas reparieren oder bauen wollte, das immer irgendwie mit dem Werkzeug geschafft habe, das ich zur Hand hatte. Ich kann nicht sagen, wann genau ich wusste, dass ich einen technischen Beruf ausüben wollte. Ich weiß aber, warum: Ich bin der Typ Mensch, der sich immer verbessern will.

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Was wären Sie geworden, wenn Sie nicht Ingenieur geworden wären?

Ein Arzt, ein Ingenieur des menschlichen Körpers. Als Ingenieur befasse ich mich mit Mechanismen und deren Umsetzung in Produkte zum Nutzen der Allgemeinheit. Ein Arzt befasst sich mit der komplexesten Maschine, die wir kennen: uns selbst. Egal wie steinig der Weg, ein Arzt bemüht sich tagtäglich, ein Heilmittel zu finden. Mich faszinieren und beeindrucken sehr die durch Technik ermöglichten Fortschritte in der Medizin, und darum habe ich auch vollstes Vertrauen in diesen wissenschaftlichen Bereich.

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Wie formen TE Werte wie Zuverlässigkeit, Integrität, Teamwork und Innovation Ihren Umgang mit Aufgabenstellungen und mit Kunden?

Integrität basiert auf Respekt, und Kundenerwartungen zu achten, heißt sowohl verlässlich zu sein als auch Innovation zu bieten. Dies ist natürlich nur mit effektivem Teamwork möglich.. Kein einziger Mensch kann alles wissen, aber im Team kommen viele Fähigkeiten, Neigungen und Erfahrungen zusammen.

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Was war für Sie die bisher befriedigendste – oder auch lehrreichste Erfahrung – in einem Projekt? Wie ist es dazu gekommen?

Mein persönlicher Anspruch ist immer der Versuch, etwas auf Anhieb gut zu machen. Die Möglichkeit, diesen natürlichen Ansatz in die Entwicklung eines Produkts einbringen zu können, bestätigt mich darin, dass die von mir und meinen Kollegen eingebrachte Zeit am Ende sinnvoll genutzt ist. So gesehen gibt es für mich im Grunde nicht „das Schlüsselerlebnis“ – vielmehr sehe ich jede Erfahrung als eine Lernerfahrung, die mich voranbringt.

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Welche technischen Problemstellungen geben Ihnen zu denken?

Bei TE zu arbeiten bedeutet, Elektronik und Mechanik zu kombinieren. Und diese zwei Welten zu verbinden ist recht anspruchsvoll. Derzeit sehe ich mich als Elektronikingenieur, der sich in die Mechanik einarbeitet – was bedeutet, Dinge auch aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Beide Welten zu verbinden wird noch viele Anstrengungen kosten, aber das Ergebnis und die darauf aufbauenden Möglichkeiten sind hochspannend.