Dr.-Ing. Christoph Lederle, Produktmanager für Verbindungstechnik für Schaltanlagen, EMEA
Die Stromnetze unterliegen dramatischen Veränderungen. Hier besteht nur, wer durch Innovation die fortschrittlichen Lösungen für die Erfüllung der technischen Anforderungen von morgen bereitstellt.

„Ingenieurtechnische Lösungen für die Herausforderungen von morgen“, so lautet sein Motto. Dr.-Ing. Lederle ist seit 2010 unser Produktmanager für energietechnische Produkte für Schaltanlagen. Sein Hauptanliegen ist es, unseren Kunden vollständige Lösungen zu bieten, die nicht nur deren kritische aktuelle Anforderungen genügt, sondern die Anforderungen der Stromnetze der Zukunft bereits vorwegnimmt. Als promovierter Ingenieur weiß er um die Bedeutung der Entwicklung von Produkten, die sich mühelos an die Anforderungen einer in beständiger Entwicklung befindlichen Umgebung anpassen. Dr.-Ing. Lederles engagierter Einsatz für Innovation spielt eine wesentliche Rolle bei der Bestimmung von Technologien, die Kundenprojekten ihre Komplexität nehmen. 

1

Welches sind derzeit die größten Herausforderungen für Ihre Kunden?

Aufgrund der in vielen Ländern zu beobachtenden Deregulierung und Dezentralisierung ändert sich die Art und Weise, in der die Stromnetze unterhalten werden. Die Ermittlung der Balance zwischen notwendigen Investitionen und der Sicherung einer verlässlichen Stromversorgung gehört zu den größten Herausforderungen für unsere Kunden.

2

Wie lösen Sie schwierige Kundenprobleme?

Alles steht und fällt damit, die Bedürfnisse des Kunden zu verstehen. Wenn ich an einem Projekt arbeite, stehe ich in engem Austausch mit dem Kunden, um seinen Projektbedarf zu verstehen. Oftmals sind alternative Lösungen möglich, und indem ich ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen und ingenieurtechnischen Probleme entwickle, kann ich eine neue Perspektive anbieten.

3

Welche Trends werden die Branche in den nächsten Jahren beeinflussen?

Investitionen sind dezentralisiert, alternative Stromerzeugung beispielsweise aus Wind- und Solarkraft sind ein wachsender Trend. Der Übergang von unidirektionalen zu aktiv geregelten Stromnetzen wird sich auf die Kabelgarniturenbranche auswirken. Der volatile und nur schwer vorhersagbare Energiefluss wird neue Ansätze und Technologien erfordern, beispielsweise Sensoren und andere Messeinrichtungen für die Erkennung und Verhinderung von Ausfällen in Stromnetzen.