Laurent Royer, HVCS Product Manager
Es macht mir wirklich Spaß, mit Kunden auf der ganzen Welt zu interagieren, um die Leistung, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit von Stromanschlüssen in Hoch- und Höchstspannungs-Umspannwerken zu verbessern.

Laurent Royer ist Spezialist in den Bereichen Global Engineering und Product Management für Hochspannungsverbindungssysteme (High Voltage Connectors Systems, HVCS). Er zeichnet sich durch einen fundierten Hintergrund in Hoch- und Höchstspannungsanwendungen in Umspannwerken mit Wechselstrom- und Gleichstromstärken bis 1200 kV aus.
Royer ist Mitglied der Cigré, einer internationalen gemeinnützigen Organisation für den Bereich elektrische Energieübertragung bzw. -Versorgung. Die Organisation fördert die Zusammenarbeit mit Experten auf der ganzen Welt, um Wissen auszutauschen und mit vereinten Kräften das Stromversorgungsnetz zu verbessern.

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Welchen Herausforderungen sehen sich die Ingenieure von TE derzeit gegenüber?

Wir entwickeln Hochleistungsverbindungssysteme, um die Langlebigkeit der Infrastruktur von Umspannwerken zu erhöhen und die Zuverlässigkeit des Versorgungsnetzes zu verbessern.

Um diese Herausforderung zu meistern, haben wir neue Produkte entwickelt, wie etwa die SIMABUS-Steckverbinder, in denen eine 60-jährige Erfahrung im globalen Stromversorgungsmarkt steckt.

Unser größter Ansporn liegt darin, die Übertragungskapazität bestehender Umspannwerke zu verbessern, um die Lebensdauer von Hochspannungseinrichtungen durch sichere und wartungsfreie Produkte zu verlängern.   

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Was war Ihr Lieblingsprojekt bzw. das interessanteste Projekt?

In den 20 Jahren, die ich mittlerweile bei TE bin, hat mir besonders die Mitarbeit an der Entwicklung eines Höchstspannungsumspannwerks in Indien mit 765 kV und 1200 kV Spaß gemacht. Und ich genieße die Arbeit mit Kunden an Projektentwürfen zur Optimierung ihre Verbindungssysteme. Das ist eine sehr wertvolle Erfahrung für mich.

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Was inspiriert Sie? Wie gehen Sie schwierige Probleme an?

Es inspiriert mich jeden Tag, Kunden zufriedenzustellen.

Kunden kommen oft mit einem bestimmten Verbindungsproblem zu uns, das sich nicht mit herkömmlichen Produkten lösen lässt. Es gibt Bedingungen, z.B. bei Starkstromanwendungen, bei hoher Korrosionserwartung oder Erdbebengefahr, die maßgeschneiderte Kundenlösungen erfordern.

Unser Ansatz ist es, zuerst zuzuhören, um die Situation beurteilen zu können, und anschließend mit praktischen Beispielen oder Produktanwendungen, die sich in der Praxis bewährt haben, einen Vorschlag zu unterbreiten. Des Weiteren nutzen wir einen digitalen Ansatz und prüfen den Lösungsvorschlag anhand von Berechnungen nach der 'Finite Element Method' (FEM). Dies ist für unsere Kunden extrem wertvoll.

Wo ein Kundenproblem ist, ist auch eine Lösung!