Erin Byrne, Director, Technologische Strategien
Auf die Einstellung kommt es an – wir glauben daran, etwas bewirken zu können. Wenn wir mit einem Problem konfrontiert werden, analysieren wir die Ausgangslage, entwickeln eine Strategie und schlagen eine Lösung vor.

Einzigartig sein. Seinen eigenen Weg gehen. Aufs Ganze gehen. Diese Aussagen gelten nicht nur für Erin Byrnes Lieblingsprodukt von TE, das optische Mid-Board-Modul, sondern beschreiben auch ihre Herangehensweise für eine erfolgreiche Karriere. Für Erin Byrne ist die volle Punktzahl nicht genug – sie möchte noch höher hinaus. Als Leiterin der Technologielösungsgruppe sucht sie bei ihren Mitarbeitern nach wichtigen Denkfähigkeiten, dem Wunsch zu lernen und sich weiterzuentwickeln sowie der Fähigkeit, sich Veränderungen anzupassen. „Ich weiß, dass meine eigene Karriere und die meiner Kollegen nicht genauso endet, wie sie begonnen hat. Erfolg heißt, immer bereit sein zu lernen, sich weiterzuentwickeln und sich anzupassen. Und meine Aufgabe ist es, andere dafür zu ermutigen.“ Erin Byrne vermittelt Selbstvertrauen und strebt danach, bei jeder Gelegenheit das Beste beizutragen. Sie übernimmt zwar die Führungsrolle, gibt anderen aber auch Raum für eigene Ideen, denn „man kann exzellente Lösungen nicht in einem Vakuum erschaffen.“

Vorausplanen

Erin Byrne betreut neue Ingenieure in produktiven Berufspraktika und trägt dazu bei, die TE-Gemeinschaft von Ingenieurinnen zu vergrößern. „Im Rahmen des TE-Programms unterstützt meine Gruppe jedes Jahr ein oder zwei Praktikanten. Wir achten darauf, ihnen reale Aufgaben zuzuteilen und echte Erwartungen an sie zu stellen.“ Als Frau in einem traditionell männerdominierten Bereich ermutigt sie andere Frauen dazu, mehr auf sich aufmerksam zu machen und durch überzeugende Geschäftsergebnisse an Glaubwürdigkeit zu gewinnen. Erin Byrne ist den Menschen dankbar, die sie bei ihrem Werdegang unterstützt haben. „Ich wurde dazu ermutigt, selbstbewusst aufzutreten, und habe gelernt, mich prägnant und klar auszudrücken. Ich hoffe, für andere ein gutes Vorbild zu sein.“

EINSTELLUNG

Du musst daran glauben, etwas bewirken zu können. Anderen zuhören, eine Strategie entwickeln und eine Lösung vorschlagen.

BLICKWINKEL

Technische Herausforderungen lassen sich lösen, indem man das Problem aus einem anderen Blickwinkel betrachtet.

VORAUSPLANUNG

Kontinuierliche Verbesserung und die Fähigkeit, sich an wechselnde Anforderungen schnell anzupassen, sind Voraussetzungen für den Erfolg.

1

Warum sind Sie Ingenieurin geworden?

Als ich acht Jahre alt war, habe ich mir von meinen Eltern ein Mikroskop, ein Teleskop und einen Chemiebaukasten gewünscht. Die Natur – von den Sternen bis hin zu den kleinsten Mikroben und Atomen – hat mich schon immer fasziniert.

2

An welchen neuen Produktlösungen arbeiten Sie und Ihr Team gerade, um auf aktuelle Branchentrends zu reagieren?

Angesichts der zunehmenden Datenrate und -dichte arbeiten wir an einer Reduzierung der Kosten pro Gigabit für Datenübertragungen über lange Strecken in Rechenzentren.

3

Wie gehen Sie schwierige Probleme an?

Die schwierigsten Probleme verlangen nach einem breitgefächerten technischen Know-how. Ich versuche, den richtigen Mix aus Mitarbeitern zusammenzustellen und sie zum Entwickeln einer Lösung zu motivieren, die dem Kunden den größtmöglichen Vorteil bietet. Entscheidend ist zu wissen, wann der Zeitpunkt gekommen ist, umzukehren und nach einer neuen Lösung zu suchen.

4

Was inspiriert Sie?

Es begeistert mich, unseren Kunden einen nachgewiesenen Vorteil bei der Leistung oder beim Preis-/Leistungsverhältnis präsentieren zu können. Ich suche nach zehnfachen Verbesserungen gegenüber bestehenden Lösungen, um neue Gelegenheiten zu eröffnen.

5

Können Sie eine technische Herausforderung nennen, auf die Sie bei Ihren Projekten gestoßen sind? Und wie haben Sie sie gelöst?

Wir hatten ein Projekt, bei dem wir ein Problem mit dem Ertrag lösen mussten. Wir haben das Problem in zwei Teile aufgeteilt: Zum einen haben wir den aktuellen Fertigungsentwurf optimiert, um den Durchsatz zu steigern. Zum anderen haben wir nach wirkungsvollen Designänderungen Ausschau gesucht, die für zusätzliche Leistungsverbesserungen sorgen könnten.

6

Was würden Sie heutzutage tun, wenn Sie nicht im Technikbereich tätig wären?

Wenn ich nicht im Technikbereich tätig wäre, hätte ich wahrscheinlich eine Karriere als Analytikerin, Chemieprofessorin oder Schlagzeugerin in einer Rockband gestartet.

An Musik mag ich die Kreativität und wie man sich immer wieder frei entfalten kann. Beim Produktdesign ist das ähnlich – die Erfindung wird immer weiter verbessert, ohne dass ein Ende absehbar ist.
Erin Byrne,
Engineering Director, Data & Devices-Gruppe TE