Eine Studie zu NRZ und mehrstufiger Modulation von alternativen Backplane-Architekturen

Kurzfassung

Es ist inzwischen unstrittig, dass ein herkömmlicher Backplanebetrieb bei 25 Gbit/s möglich ist, wenn auf moderne Designtechniken gesetzt wird. Diese Techniken können einen ausgefeilten Dämpfungsausgleich, eine mehrstufige Modulation, eine vorwärts gerichtete Fehlerkorrektur und den Einsatz von hochwertigen dielektrischen Materialien und Steckverbindern umfassen. Ingenieure für Signalintegrität überlegen nun, ob mithilfe elektrischer Architekturen Verbindungsgeschwindigkeiten jenseits von 25 Gbit/s erreicht werden können, oder ob zu optischen Lösungen übergegangen werden muss. In diesem Dokument werden herkömmliche und alternative Backplane-Kupferarchitekturen untersucht, um zu ermitteln, welche Geschwindigkeiten jenseits von 25 Gbit/s mit Differenzialverbindungen möglich sind. Zu den untersuchten Architekturen zählen Backplane-Standardverbindungen, kürzere orthogonale Mittelplattensysteme und verlustarme Kabellösungen. Bei allen Kanälen werden vorhandene Komponenten eingesetzt, während für die Simulationen moderne Signalwiederherstellungstechniken eingesetzt werden, um die elektrischen Signale möglichst schnell zu senden.