Terrence Murphy
Ich finde es toll, dass wir Wegbereiter für das Internet der Dinge sind. Ein intelligentes Gerät ist stets nur so gut wie die Elektronik, die in ihm steckt.

Terrence Murphy ist Director of Business Development bei TE Connectivity (TE) Appliances und arbeitet an Lösungen, die ein intelligenteres, digitaleres und besser vernetztes Wohnen ermöglichen sollen.  Im Hinblick auf das Internet der Dinge konzentriert sich Terrence Murphy auf das Connected Home und wie die Verbraucher mit den Lösungen von TE die Produkteffizienz optimieren und damit Zeit und Geld sparen können. Er weist darauf hin, dass der Unterschied zu anderen Anwendungsbereichen darin besteht, dass jeder Kunde mindestens ein Großgerät besitzt. Die Aufgabe von Terence Murphy besteht in der Visualisierung des kompletten Gebäudeökosystems. Dadurch ermittelt er Probleme und Lösungen bezüglich der Integration neuer Technologien. Er lebt und arbeitet gern im Silicon Valley, dem Sitz zahlreicher Unternehmen, die sich durch stets neue Innovationen auszeichnen. In Terence Murphys eigenem Zuhause finden sich Connected-Home-Systeme wie Google Nest und intelligente Stecker. Bei TE gilt sein Einsatz der Entwicklung von Smart Products für Steuerung und Überwachung.

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Welche Erfahrungen haben Ihre Karriere geprägt?

Meine persönlichen Erfahrungen sind durch den Wunsch nach ständigem Lernen geprägt. Ich glaube, jede neue Erfahrung ist eine Möglichkeit, seinen eigenen Bestand an Wissen zu erweitern. Der eigentliche Schlüssel besteht darin, Möglichkeiten zu erkennen und sich dazu zu bringen, diese auch zu ergreifen. Ich hatte das Glück, unter verschiedenen Vorgesetzten zu arbeiten, die sehr am Lernen interessiert waren und es mir ermöglichten, meine Karriere voranzubringen. 

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Beschreiben Sie bitte den aktuellen Stand des Internets der Dinge.

Der Bereich des Connected Home steckt nach wie vor deutlich in der Entwicklungsphase. Es bietet Vernetzungsmöglichkeiten für praktisch alle Funktionen und Bereiche. Wir bewegen uns vom Vernetzt-Sein hin zum Intelligent-Sein. Die Leute wollen Geräte, die Ihnen Zeit und Geld sparen. Ein Unternehmen, das diese Bedürfnisse erfüllt, wird Erfolg haben. 

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Wie halten Sie sich in Sachen „intelligentere Energie und Produkte“ auf dem Laufenden?

Ich informiere mich bei allem Möglichen über aktuelle Entwicklungen. Ich lese Blogs, recherchiere, befasse mich mit Unternehmen und besuche auch klassische Geschäfte, um den direkten Kontakt zu suchen. Es ist wichtig, nach Produkten Ausschau zu halten, die sich gerade in den Regalen befinden, denn Regalfläche ist ein wertvolles Gut. Daran lässt sich gut erkennen, was gerade auf dem Markt passiert und wer ihn anführt. 

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Wie beschreiben Sie Ihren Führungsstil und wie wirkt er sich auf die Kunden aus?

Da habe ich eine Laissez-faire-Haltung. Ich gebe die Richtung vor, aber anschließend ermutige ich die Leute in meinem Team, die Dinge eigenständig zu gestalten, damit sie ihr persönliches Potenzial ausschöpfen. Meine Aufgabe besteht darin, Entwicklungsmöglichkeiten für jeden in meinem Team zu finden. Ich frage mich stets: Fordere ich sie angemessen? 

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Wie entwickeln oder integrieren Sie Produkte mit Blick auf das größere Ökosystem?

Sobald die Funktionen in den Produkten verankert sind, geht es vor allem darum, dass der Kunde die Produkte einfach bedienen und verwalten kann. Für die Verbindung mit Geräten wird eine nahtlose Schnittstelle benötigt und die Geräte müssen vernetzt sein. Die Produkte dürfen nicht übermäßig kompliziert sein, sonst nimmt sie der Massenmarkt nicht an. Die Kunden wollen nur sicher sein, dass ein Gerät funktioniert. 

Wir bewegen uns vom Vernetzt-Sein hin zum Intelligent-Sein. Die Leute wollen Geräte, die Ihnen Zeit und Geld sparen. Ein Unternehmen, das diese Bedürfnisse erfüllt, wird Erfolg haben.
Terrence Murphy,
Director of Business Development