Revolution in der Mobilität: das vernetzte Fahrzeug

Trend

Revolution in der Mobilität

Seit der Erfindung des modernen Autos hat sich dessen grundlegende Funktion und Form nicht sonderlich verändert. Allerdings gibt es große Veränderungen sowohl hinsichtlich des Umfelds, in dem die Fahrzeuge fahren, als auch in Bezug auf die Daten, mit denen sie sich verbinden, um das Fahrerlebnis zu verbessern.

Das vernetzte Auto hat das Zeug dazu, die Automobilindustrie auf den Kopf zu stellen, genauso wie es das erste Modell T getan hat. Die Schlussfolgerungen für die Revolution des vernetzten Autos - und die Perspektiven für das Wachstum - sind äußerst positiv. IHS Automotive prognostiziert, dass die Verkäufe von vernetzten Autos weltweit bis 2020 um das Sechsfache steigen werden.1 Dann, so Gartner, werden 250 Millionen vernetzte Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sein, „und damit wird das vernetzte Auto ein wichtiger Bestandteil vom Internet der Dinge sein“.2 Aber falls vernetzte Autos - ausgestattet mit Internetverbindung und Sensorfähigkeiten, die Informationen mit vielen Quellen innerhalb und außerhalb des Autos teilen können - so viele Funktionen haben sollen und so zuverlässig sein sollen wie vorhergesagt, müssen Autohersteller und OEMs die Steckverbindungen und Sensoren entwickeln, die die Vernetzung möglich machen. Dies ist unter anderem notwendig, weil Informationen zunehmend sowohl innerhalb als auch außerhalb von Fahrzeugen ausgetauscht werden. Innerhalb eines Fahrzeugs geben Sensoren beispielsweise Rückmeldungen, die steuern können, wann und welche Maßnahmen ein Fahrzeug ergreift. Zu diesen Maßnahmen gehört alles vom Bremsen, Lenken und Gas geben bis hin zu Warnungen und Routenempfehlungen. Außerhalb des Fahrzeugs werden Informationen wahrgenommen und übertragen, um ein Fahrzeug bei der Bestimmung der Position, der Geschwindigkeit, des Kraftstofffüllstands, der Fehlerdiagnosen und einer Vielzahl weiterer Funktionen zu unterstützen. TE Connectivity (TE) ist gut aufgestellt, um den Erfolg von Autoherstellern zu beschleunigen, die im Markt mit vernetzten Autos eine führende Position einnehmen wollen.  

Was treibt den Trend mit vernetzten Autos an? Sicherheit, Umwelt und Lifestyle.

SICHERHEIT

Autos, auch wenn sie beeindruckende Erfindungen sind, können bei unsicherer Fahrweise gefährlich sein. Weltweit sterben jedes Jahr mehr als eine Million Menschen bei Autounfällen. Bei den 10- bis 24-Jährigen sind Autounfälle die häufigste Todesursache.3 Mehr als 2,3 Millionen Menschen in den USA wurden laut der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) im Jahr 2013 bei Autounfällen verletzt.4

Obwohl Autos viel sicherer geworden sind, als sie es noch vor 50 Jahren waren, sind die Fahrer noch immer eine Schwachstelle, wenn es um die Sicherheit geht: Untersuchungen zeigen, dass 90 Prozent aller Unfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen sind. US-Bundesbehörden, die sich um das Thema Fahrzeugsicherheit kümmern, sind der Auffassung, dass intelligente Fahrzeuge helfen können, Todesfälle und Verletzungen im Straßenverkehr zu reduzieren. Das sogenannte „New Car Assessment Program“, das auf internationaler Basis erstellt und mit der NHTSA abgestimmt wurde, misst die Kollisionssicherheit für Fahrzeuginsassen und konzentriert sich jetzt auf die Technologie von ADAS-Systemen (Advanced Driver Assistance System). Dies ist eine Möglichkeit, Autos herzustellen, die Autofahrer bei der besseren Vermeidung von Kollisionen unterstützen.  

Weiterentwicklung des autonomen Fahrens

FÜNF STUFEN DER AUTOMATISIERUNG

Im Jahr 2013 hat die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) des US-Verkehrsministeriums eine Richtlinie herausgegeben, die fünf Stufen der Automatisierung enthält5:  

Keine Automatisierung (Stufe 0)

„Der Fahrer hat die komplette und alleinige Kontrolle über die grundlegenden Fahrzeugsteuerungen: Bremse, Lenkung, Gas und Antrieb - jederzeit.“

Funktionsspezifische Automatisierung (Stufe 1)

„Die Automatisierung auf dieser Stufe beinhaltet eine oder mehrere spezielle Steuerungsfunktionen. Dazu gehören beispielsweise die elektronische Stabilitätskontrolle oder die voraktivierten Bremsen. Hier hilft das Fahrzeug automatisch beim Bremsen, um den Fahrer dabei zu unterstützen, die Kontrolle über das Fahrzeug wiederzuerlangen oder schneller anzuhalten als es möglich wäre, wenn er allein handeln würde.“

Kombinierte Funktionsautomatisierung (Stufe 2)

„Diese Stufe umfasst die Automatisierung von mindestens zwei primären Steuerungsfunktionen, die entwickelt wurden, um im Gleichklang zu arbeiten und so den Fahrer von der Kontrolle dieser Funktionen zu entlasten. Ein Beispiel für kombinierte Funktionen, die ein System der Stufe 2 ermöglichen, ist der Abstandsregeltempomat in Kombination mit der Fahrspurerkennung.“

Begrenzte selbstfahrende Automatisierung (Stufe 3)

„Fahrzeuge mit diesem Grad der Automatisierung ermöglichen es dem Fahrer, unter bestimmten Verkehrs- oder Umweltbedingungen die volle Kontrolle aller sicherheitsrelevanten Funktionen abzutreten und in diesen Situationen darauf zu vertrauen, dass das Fahrzeug dabei Veränderungen im Blick hat, die die Rückkehr zur Fahrerkontrolle notwendig machen. Vom Fahrer wird hierbei erwartet, dass er für gelegentliche Kontrollen verfügbar ist, aber mit genügend Zeit für einen eventuell notwendigen Wechsel. Ein Beispiel für begrenzte selbstfahrende Automatisierung ist das Google-Auto.“

Komplett selbstfahrende Automatisierung (Stufe 4)

„Das Fahrzeug ist so konzipiert, dass es alle sicherheitskritischen Fahrfunktionen ausführt und die Straßenbedingungen einer gesamten Reise beobachtet. Solch eine Konzeption geht davon aus, dass der Fahrer Informationen zum Ziel und zur Navigation eingibt, aber es wird nicht erwartet, dass er während der Fahrt jederzeit verfügbar ist. Dies betrifft sowohl besetzte als auch unbesetzte Fahrzeuge.“

UMWELT

Genau wie bei der Sicherheit haben Autohersteller, die mit staatlichen Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten, große Fortschritte bei der Reduzierung luftverschmutzender Emissionen von Autos gemacht. Die Automobilindustrie arbeitet aktuell daran, die Treibhausgasemissionen bis 2020 zu reduzieren. Der Fokus liegt dabei auf dem Fahrzeuggewicht, Kraftstoffverbrauch sowie verbessertem elektrischen Wirkungsgrad. Allerdings sind für die Bemühungen, Autos umweltfreundlicher zu machen, ineffizientes Fahrverhalten und Stau kontraproduktiv. Ein besseres Fahrverhalten kann durch die Nutzung von Daten - sowohl in Bezug auf die Leistung eines Autos als auch auf das aktuell durchfahrene Gebiet - ermöglicht werden. Verkehrsstörungen und Staus erhöhen die Emissionen von Kohlendioxid (CO2) und führen zu Kostensteigerungen, was dazu führt, dass mehr Geld ausgegeben wird, um Luftverschmutzung zu bekämpfen. In der Europäischen Union verursachen Staus Kosten von jährlich 80 Milliarden Euro.6

Autohersteller sind bestrebt, die CO2-Emissionen zu verringern. In der EU soll bis 2021 der Flottendurchschnitt bei allen neuen Autos 95 Gramm CO2 pro Kilometer betragen.7 Dies würde eine Reduzierung um 40 Prozent im Vergleich zu 2007 bedeuten.8 Ein wichtiges Bindeglied zwischen vernetzten und umweltfreundlicheren Autos ist eine effizientere Streckenführung von A nach B. Wenn Autos vernetzter sind, auch mit der Infrastruktur, brauchen sie weniger Kraftstoff (und verursachen weniger Umweltverschmutzung), weil sie weniger Zeit im Stau verbringen (oder mit anderen Dingen). Technologie kann zum Beispiel zur Routenoptimierung beitragen, um Verkehrsstörungen und Leerlauf zu vermeiden.  

LIFESTYLE

Konsumenten, die es gewohnt sind, ständig vernetzt zu sein, egal wo sie sind - Café, Hotel, Zuhause oder im Büro - geben diesen kontinuierlichen Zugang zu Informationen ungern auf, wenn sie mit ihren Autos unterwegs sind. Da sie die Vernetzung in ihrem Zuhause erhöhen - beispielsweise durch Thermostate und Küchengeräte, die Daten teilen und via Apps gesteuert werden können -, erwarten sie nicht nur dieselben Annehmlichkeiten und Zugriffsmöglichkeiten in ihren Autos, sondern gehen auch davon aus, dass ihre vernetzten Häuser sich mit ihren vernetzten Autos synchronisieren. Diese Konsumenten kennen sich mit ihren mobilen Endgeräten aus und vertrauen darauf, dass sie durch sie in Verbindung bleiben und auf Daten zugreifen können. Für ihre Autos möchten sie die gleichen Funktionalitäten.

Vernetztere Autos können die Menschen dabei unterstützen, effizienter zu fahren und gefährliche Situationen besser zu vermeiden. Der Internetzugang gibt Fahrern zum Beispiel Informationen über Wetter- und Verkehrsbedingungen, sodass sie ohne Stau fahren können oder sich bei schwierigen Witterungsverhältnissen für sicherere Strecken entscheiden können. Autokäufer werden nach Funktionen suchen, die sie mit genaueren Informationen zu Verkehr, Streckenverlauf, Fahrgemeinschaften sowie Kilometeranzahl bis zur nächsten Tankstelle oder Ladestation versorgen.  

Autohersteller verlagern ihre Ressourcen mehr und mehr auf die Technologie im Auto und müssen sich dabei auf alle oben genannten Markttreiber konzentrieren: Sicherheit, Umweltauflagen und Lifestyle-Erwartungen. Um diese Anforderungen zu erfüllen, ist eine komplexe Kombination von Hardware, Software, Vernetzung und Sensorlösungen notwendig - so zum Beispiel:

  • Widerstandsfähige und zuverlässige Vernetzungs- und Sensortechnologien
  • Grundlegende Vernetzung - essentielle, nahtlose Leistungssignale und -daten
  • Zuverlässige Leistung in widrigen Umgebungen, wie zum Beispiel bei extremen Temperaturunterschieden und bei Vibrationen in zerklüftetem Gelände
  • Miniaturisierung - kleinere, leichtere und modulare Komponenten
  • Effektives, sicheres und effizientes Energiemanagement
  • Schnellere Datenübertragung, an die sich die Konsumenten in ihren vernetzten Häusern gewöhnt haben 
  • Sensorik für verbesserte Leistung und Überwachung

VERNETZT FÜR DIE SICHERHEIT

Die zunehmende Automatisierung erfordert eine stärkere Zusammenarbeit aller Bordsysteme sowie Sensoren. Auf diesem Gebiet beschreiten innovative Unternehmen mit Technologien, die ADAS unterstützen, weiterhin Neuland. Dazu gehören:

  • Scheinwerfer, die Fahrer dabei unterstützen, die Straße besser zu sehen
  • Kollisionsvermeidungssysteme, die die Bremse automatisch betätigen
  • Schwerpunktverlagerung von passiver hin zu aktiver Sicherheit sowie von Warn- hin zu Vermeidungssystemen
  • Weiterentwicklung von parallelem Einparken und Steuerung des Fahrwerks, was Sensorlösungen für vollautomatische Kontrolle notwendig macht

Da Konsumenten in ihren Autos Echtzeitdaten wünschen, müssen Autohersteller und Technologieanbieter die Geschwindigkeit und Verfügbarkeit von Daten gewährleisten. Beispielsweise müssen Fahrzeuge sofort reagieren, wenn ein Signal übertragen wird, das eine Antwort erfordert. Systeme dürfen keine Neustarts oder Verzögerungen zulassen - die Reaktionszeit muss einen Bruchteil einer Sekunde betragen. Vernetzte Fahrzeugsysteme müssen in der Lage sein, einen ganzen Gigabyte Information pro Sekunde unter starken Vibrationsbedingungen zu übertragen, sofern diese als zuverlässig eingestuft werden sollen.

Um zur Sicherheit beizutragen, müssen vernetzte Autos auch ergänzende Informationen über WLAN-Kommunikations- oder mobile Telekommunikationskanäle zwischen der Bordelektronik und der Infrastruktur (V2I) oder anderen Fahrzeugen in der Nähe (V2V) teilen. Dies wird das Vertrauen in ADAS stärken.

Vernetzte Autos können die Sicherheit von Fahrern und Mitfahrern sogar noch weiter erhöhen. Sie können zum Beispiel Warnungen abgeben, wenn Kinder versehentlich in einem überhitzten Auto eingesperrt sind; sie können einen Notfallalarm bei Unfällen oder in anderen gefährlichen Situationen auslösen; sie können auch Optionen für einen virtuellen Zaun beinhalten, die den Autobesitzer informieren, wenn ein Fahrzeug sich über einen bestimmten Punkt hinaus bewegt (wenn zum Beispiel ein Kind das Auto der Eltern fährt).

VERNETZT FÜR DIE UMWELT

Aufsichtsbehörden und Wissenschaftler sind sich einig: Wenn wir die Luftqualität verbessern wollen, müssen wir die Effizienz beim Fahren verbessern. Dafür braucht es neben innovativen Möglichkeiten, um die Zeit, die Autos auf der Straße verbringen, zu reduzieren, auch Ideen, die dafür sorgen, dass Autos weniger Kraftstoff benötigen, um effektiv zu laufen.

Es wird beispielsweise geschätzt, dass 25 Prozent des innerstädtischen Verkehrs typischerweise aus der Suche nach einem Parkplatz resultiert. Dadurch dass dem Navigationsgerät Daten zu verfügbaren Parkplätzen bereitgestellt werden, können Fahrer ihre Autos schneller parken und abschalten. Außerdem können Technologien für Energiemanagement und neue Architekturen für Verbesserungen bei der Effizienz sorgen. All diese Systeme sind geschlossene Regelkreise und benötigen Sensoren.

Umweltfreundliches Fahren kann auch das Ergebnis von modernen Fertigungstechniken sein. Das Gewicht eines Fahrzeugs kann verringert werden, indem leichteres oder weniger Material verwendet wird. Dies führt zur Verbesserung der Kraftstoffeffizienz und so zur Verringerung der CO2-Emissionen. Eine Möglichkeit, weniger Material in einem Fahrzeug zu verwenden, ist die Miniaturisierung seiner Komponenten. Zudem kann der Einsatz von Aluminium sowie Vernetzungslösungen in Fahrzeugen das Gewicht reduzieren.

Da Autohersteller leichtere Fahrzeuge herstellen, müssen sie bestimmten Bereichen der Fahrzeuge wie Karosserie, Antriebssystemen, Fahrgestell und elektronischen Bordsystemen besondere Aufmerksamkeit schenken. Höhere Temperaturen und Vibrationsbelastungen verlangen verbesserte und innovative Klemm- und Steckverbindersysteme.  

VERNETZT FÜR DEN LIFESTYLE

Damit Autobesitzer die Eigenschaften und Funktionen bekommen, die den Fahrkomfort optimieren, Navigation und Anleitung verbessern und für Unterhaltung sorgen, müssen Autohersteller mit Technologieanbietern zusammenarbeiten, um ins Amaturenbrett eingebaute Anwendungen herzustellen, die Fahrer und Mitfahrer mit cloud-vernetzten Informationen und Services versorgen. Diese Systeme werden oftmals als „Telematik“ bezeichnet und bieten eine Zwei-Wege-Kommunikation - hin zum Fahrzeug und weg vom Fahrzeug.

Diese Lifestyle- und Komforteigenschaften sorgen nicht nur dafür, dass die Fahrzeuginsassen besser informiert und unterhalten werden, sie können auch dabei unterstützen, die Produktivität zu erhöhen. Wenn vernetzte Autos irgendwann den Sprung zum selbstfahrenden Auto machen, dann können die Fahrer produktiver werden und die Zeit im Auto für andere Dinge nutzen, als auf den Verkehr zu achten. Wenn verbesserte Verkehrsmanagementtechnologien zudem die im Auto verbrachte Zeit verringern, gewinnen Fahrer und Mitfahrer mehr Zeit für andere Aktivitäten.  

Während die Technologien und Fähigkeiten vorhanden sind (und sich weiterentwickeln), um das vernetzte Auto in Zukunft in die Tat umzusetzen, müssen andere Faktoren in diesem Ökosystem noch thematisiert werden:

  • Sicherheit und Datenschutz: Der Datenaustausch zwischen Anwendungen im Fahrzeug und anderen Systemen, zum Beispiel über WLAN und zu vernetzten Heimsystemen, werfen Fragen auf, wie diese Daten geschützt werden. OEMs und Autohersteller müssen Schutzmaßnahmen implementieren, sodass die vernetzten Anwendungen und Geräte weniger anfällig für Hacker sind.
  • Internetzugang: Es gibt aktuell eine Einschränkung, da die Haftung für den Zugang zu Daten über Landesgrenzen hinweg nicht geklärt ist und mehrere Länder eigene gesetzliche Regelungen haben. Während dies kein Problem für Länder wie die USA, Brasilien, Japan, Korea oder China sein muss (da die Autos mit hoher Wahrscheinlichkeit das Land nicht verlassen), kann es das jedoch in Europa sein, wo es viele Länder auf einer relativ kleinen geografischen Fläche gibt.
  • Infrastruktur: Der Bau von sichereren und kraftstoffeffizienteren Fahrzeugen bedeutet wenig, wenn sich der Zustand der Straßen verschlechtert. Die Bemühungen beim Verkehrsmanagement müssen auch Investitionen in den Straßenbau berücksichtigen. 
  • Akzeptanz des autonomen Fahrens: Damit sich die Idee von selbstfahrenden Autos durchsetzt, brauchen Konsumenten die Gewissheit, dass sie sicherer sind, als wenn sie das Auto selbst fahren würden. Autohersteller müssen den Beweis antreten, dass autonome Autos mit einer nahezu 100 %-igen Zuverlässigkeit fahren.
  • Wirtschaftlichkeit: Fortschritte beim vernetzten Auto müssen für die Autokäufer ökonomisch Sinn machen, ansonsten werden vernetzte Autos als Luxusinnovation wahrgenommen, die nur einigen wenigen zur Verfügung steht. Vernetzung sollte bezahlbar sein - Komponenten nach Industriestandard werden die Bezahlbarkeit zuträglich sein.

Sicherere, umweltfreundlichere, intelligentere und vernetztere Fahrzeuge (Englisch)

Marcus Schulte von TE beschreibt, wie wir unseren Kunden dabei helfen, die Fahrzeugemissionen zu reduzieren. So haben wir zum Beispiel einen Sensor entwickelt, der die Qualität und die Konzentration von Dieselemissionsflüssigkeit (DEF oder Urea) misst, mit der der Ausstoß des Dieselmotors an Klimagasen reduziert wird.

Ganz egal für welche Technologie sich OEMs entscheiden, um Innovationen für das vernetzte Auto voranzutreiben, TE kann mit ihnen zusammenarbeiten, um Lösungen für ihre Anforderungen zu finden. Als das weltweit führende Unternehmen für Vernetzung und Sensoren unterstützt TE seine Kunden dabei, Geschäftsideen in intelligente, überzeugende und innovative Lösungen umzusetzen.

TE ist ein Partner bei der Entwicklung von vernetzten Fahrzeugsystemen, interagiert mit Kunden früher im Designprozess, um die Innovation zu beschleunigen, während sich Autos weiterentwickeln. Die Produkte von TE verbinden fast jede elektronische Funktion in Autos - von alternativen Antrieben bis hin zu Infotainment und Sensortechnologien. Außerdem helfen die Lösungen von TE dabei, neue Herausforderungen und Anforderungen der Automobilindustrie zu meistern:

  • Datenverbindungen: Technologien, die auf koaxialen, abgeschirmten, optischen und drahtlosen Datenübertragungsmedien basieren.
  • Strom- und Datenverteilung: Hohe Zuverlässigkeit bei der Übertragung durch Kompetenzen im Verbinden, Wechseln, Schützen und Wahrnehmen.
  • Sensorik: Datenbasierte Technologie, um Position, Druck, Geschwindigkeit, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Flüssigkeitsqualität zu messen.
  • Gewichtsreduktion durch Miniaturisierung: TE Nanos und MCON 0.50 Zusammenschaltungssysteme ermöglichen eine reduzierte Größe für elektronische Komponenten, kleinere Kabel und ein reduziertes Gesamtpaket für Steckverbinder.
  • Gewichtsreduktion durch Umstellung von Kupfer auf Aluminium: Wenn dies bei einem typischen Mittelklassewagen erfolgt, dann kann der Umstieg auf Aluminiumleiter sowie den LITEALUM Crimp von TE zwei bis drei Kilo Gewicht sparen. Diese Effizienz reduziert das Fahrzeuggewicht und verursacht weniger Materialkosten.
  • Zuverlässigkeit und Erfahrung: TE hat OEMs weltweit viele Jahrzehnte bei ihren Anliegen in der elektronischen Architektur unterstützt, damit Autos sicherer und intelligenter werden - all dies, während sie sich an verstärkte technische Anforderungen angepasst haben.

All diese Kompetenzen und Fähigkeiten sind darauf ausgerichtet, auch in widrigen Umgebungen zu funktionieren. Hierzu gehören Vibrationen und Temperaturveränderungen während der gesamten Betriebszeit eines Fahrzeugs.

Ein echter Mehrwert: Daten im Auto

Damit Menschen sicher und effizient befördert werden können, brauchen die Fahrzeuge Daten. Die Autos von heute sind in der Lage, wechselnde Bedingungen wahrzunehmen und darauf zu reagieren, innen wie außen. Die Sensoren von TE helfen dabei, die Daten für die Steuerung, Anpassung und Reaktion der Fahrzeugfunktionen bereitzustellen, die Sicherheit, Komfort und Effizienz erhöhen. Unsere Sensoren werden nach genauesten Spezifikationen konzipiert und hergestellt, oftmals individuell für unsere Kunden. Zusammen mit unseren Kunden arbeiten wir daran, die größten Herausforderungen für Anwendungen auf neue und kreative Weise zu lösen.

TE bietet ein breites Spektrum von Sensoren für Automobilanwendungen an, unter anderem die, die alles von Position, Geschwindigkeit, Luftfeuchtigkeit (in Kabine, Luftansaugung) bis Druck (Bremse HPS, Harnstoff) und Temperatur messen. Zum Beispiel bietet TE eine Reihe von Luftfeuchtigkeitssensoren an, die dafür konzipiert wurden, die Leistung zu steigern, den Energieverbrauch zu verringern und die Sicherheit in Umgebungen zu erhöhen, in denen die Temperatur die Leistung beeinflusst. Unsere Sensoren für Flüssigkeitseigenschaften ermöglichen die Flüssigkeitsüberwachung in Echtzeit für Motoren, Kraftstoffsysteme, selektive katalytische Reduktionssysteme (SCR), Kompressoren, Getriebe, Räderkästen, Diesel Emission Fluid oder DEF (Harnstoff)-Überwachung und viele andere Anwendungen. Der Hochleistungsharnstoffqualitätssensor ist außerdem ein Harnstoffkonzentrationssensor (DEF-Sensor), der als fester Bestandteil der Strategie für NOx Emissionskontrolle und -einhaltung eingesetzt wird.

Moderne Autos können heute erkennen.

Moderne Autos können heute erkennen, wenn sich Einflussgrößen ändern und darauf reagieren, sowohl im Fahrzeug als auch im Umfeld. Sensoren von TE Connectivity stellen die Daten zur Steuerung, Anpassung und Reaktion von Fahrzeugfunktionen bereit, um Sicherheit, Komfort und Effizienz im Auto zu erhöhen.

TE ist darin versiert, Technologien aus anderen Industriebereichen für Produkte, die von der Automobilindustrie benötigt werden, anzupassen. Wenn Konsumenten in ihren Autos zum Beispiel Bluetooth- und WLAN-Verbindung verlangen, nutzt TE seine Erfahrungen im Kommunikationsgeschäft. Wenn Autohersteller schwer zu lösende Abdichtungsprobleme haben, setzt das Unternehmen sein SubCom-Team/-Unternehmen für Lösungen ein, da dieses einzigartige Erfahrungen und Kenntnisse in der Entwicklung, Fertigung und Installation von zuverlässigen Netzwerken in einer der widrigsten Umgebungen auf dem Planeten hat.

TE ist ein Unternehmen für Vernetzung und Sensoren, das für viele Industrien arbeitet. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich mit einem Problem, das in einer Industrie neu auftritt, in einer der anderen Industrien bereits befasst wurde. Indem das Können von TE genutzt wird, setzen wir die Erfahrungen und Lösungen von einer Vielzahl von Industrien für unsere Automobilkunden ein. Dies ist ein entscheidender Vorteil für unsere Kunden. Diese interne Zusammenarbeit beschleunigt unsere Lösungen und führt zu noch mehr Innovation und Mehrwert für unsere Kunden.

TE investiert außerdem in die Zukunft von Technologien für vernetzte Autos, indem es sich bei Forschung und Entwicklung um die Grundlagen von grundlegender Vernetzung kümmert:

  • Mehr Energie: Hochspannungsanschlüsse mit Funktionen zur Vermeidung von Lichtbögen und Notabschaltung
  • Schutz für Relais und Stromkreis
  • Neue Architekturen, um Extra-Funktionen, Gadgets und Energiebedarf handhaben zu können
  • Größere und schnellere Datenkanäle, um exponentiell wachsende Datenmengen innerhalb und außerhalb der Fahrzeuge bewältigen zu können
  • Optische Datenkanäle (Glasfasertechnik)
  • Leitfähige Datenkanäle (Ethernet)
  • Drahtlose Datenkanäle (Antennen für WLAN, Bluetooth, 4G/LTE, Mikrowellen-Nahbereichskommunikation)
  • Mehr Informationen von Sensoren, um die steigenden Anforderungen für geschlossene Regelkreise zu erfüllen

Innovationskraft

Das Ziel von TE ist es, Vernetzungs- und Sensorlösungen anzubieten, die es OEMs erlauben, im Bereich der vernetzten Autos innovativ zu sein - mit Produkten, die kleiner und leichter sind und über eine hochgradig zuverlässige Leistungsfähigkeit in höchst widrigen Umgebungen verfügen. TE vertraut auf moderne Materialien, Kontaktphysik, Miniaturisierung und neue Energie- und Datenarchitekturen, um OEMs dabei zu unterstützen, die gewünschten Lösungen für vernetzte Autos zu finden.