Product Sustaining Engineer Mark Brubaker
Mit der Graphen-Technologie können enorme Beschleunigungen erreicht werden, und die Elektronikbranche wird einen Quantensprung machen.

Mark Brubaker hat als Kind immer Warum-Fragen gestellt. Warum lässt sich die Schublade öffnen und schließen? Warum bewegt sich mein ferngesteuertes Modellauto? Diese Neugier wurde zur Leidenschaft und hat ihn dazu gebracht, an der Penn State Harrisburg einen Abschluss in Mechanical Engineering zu erwerben. 2013 hat TE der Penn State Harrisburg eine Schenkung gemacht, und Mark Brubaker war stolz, im Namen der Alumni der Penn State zu den lokalen Vertretern von TE und der Penn State sprechen zu dürfen. Anwesend war auch Chairman und CEO von TE Connectivity Tom Lynch. Und heute stellt Mark Brubaker immer noch "Warum-Fragen" – und das bringt ihn in seiner beruflichen Laufbahn und seinen Fachkenntnissen weiter voran. 

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Welche aktuellen Innovationen werden sich in den nächsten zehn Jahren am deutlichsten auswirken?

Ich denke, eine der gravierendsten Auswirkungen wird in den nächsten zehn Jahren von der Umsetzung und Verwendung von Graphen in der Elektronikbranche ausgehen. Mit dem 100-fachen der Geschwindigkeit der aktuell eingesetzten Siliziumtechnik wird die Elektronikbranche einen Quantensprung machen. Damit wird die Effizienz optimiert, unsere Denkweise verändert und ein enormer technischer Fortschritt erreicht. Da die meisten von uns bereits Elektronik-Komponenten in ihr Leben integriert haben, ist die für diesen Fortschritt erforderliche Infrastruktur in unserem Alltag bereits vorhanden. 

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Was betrachten Sie als größten Erfolg Ihrer beruflichen Laufbahn?

2013 hat TE der Penn State Harrisburg eine Schenkung gemacht. Ich hatte die Ehre und das Vergnügen, im Namen der Alumni der Penn State zu den lokalen Vertretern von TE und der Penn State zu sprechen. Anwesend waren auch unser CEO Tom Lynch, Jane Leipold, Dave Rupnik und ein lokaler Nachrichtensender. Es war eine tolle Sache, TE für die großzügige Spende zu danken und gleichzeitig als Mitarbeiter im Namen von TE zu sprechen und den Wert der Beziehung zur Penn State hervorzuheben. Es war außerdem eine große Ehre, einige Mitglieder des Führungsteams von TE kennenzulernen. 

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Welche Ingenieure bewundern Sie und was hat sie berühmt gemacht?

Mein größtes Vorbild als Ingenieur ist Nikola Tesla. Einer der bedeutendsten Beiträge für die Gesellschaft ist das elektrische Versorgungssystem mit Wechselstrom. Trotz des heftigen Widerstands von Thomas Edison, der Gleichstrom als Hauptelektrizität für die Energieübertragung favorisierte, hielt Tesla an seiner Idee fest. Und heute nutzen wir tatsächlich Wechselstrom zur Energieübertragung. Dies ist ein schönes Vorbild für uns, wenn wir bei der Umsetzung unserer Träume auf Gegenwind stoßen. 

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Wann wurde Ihnen bewusst, dass Sie Ingenieur werden wollten, und warum?

Als Kind stellte ich all die Warum-Fragen. Warum lässt sich die Schublade öffnen und schließen? Warum bewegt sich mein ferngesteuertes Modellauto? Warum bleibt die Milch im Kühlschrank kalt? Wegen dieser Neugier nahm ich die Dinge auseinander und setzte sie wieder zusammen – oder auch nicht. Die Neugier war auch die Leidenschaft, die mich zu wissenschaftlichen und auch psychologischen Themen führte. Letztlich entschied ich mich für den Ingenieur und erwarb an der Penn State Harrisburg einen Abschluss in Mechanical Engineering. 

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Was würden Sie tun, wenn Sie kein Ingenieur wären?

Das Ingenieurswesen besteht nicht nur aus Mathematik und Wissenschaft, sondern auch aus Neugier und Kunst. Daher besitzt ein guter Ingenieur mehr Wissen als nur technisches Wissen. Ein guter Ingenieur ist gleichzeitig kreativ und künstlerisch. Deshalb strebten die berühmten Renaissancemenschen nicht nur nach technischem Fortschritt, sie besaßen auch ausgeprägte künstlerische Fähigkeiten. Das Paradebeispiel ist Leonardo da Vinci. Auch in der Informatik beobachte ich die gleiche Mischung aus Kreativität und Formalität. Einige der Informatikseminare an der Universität haben mir große Freude bereitet und hätte ich mich nicht für den Beruf des Ingenieurs entschieden, wäre ich in diesem Bereich gelandet. 

Das Ingenieurswesen besteht nicht nur aus Mathematik und Wissenschaft, sondern auch aus Neugier und Kunst.
Mark Brubaker,
Produktingenieur bei TE