Intelligente Kleidung

TE-News

Elektrische Verbindungen im Gewebe

Die Ingenieure des Wearables Lab von TE Connectivity entwickeln Werkzeuge und Prozesse, die intelligente Kleidung Wirklichkeit werden lassen.

04. Juni 2015

Berwyn, Pennsylvania (USA).-- TE Connectivity Ltd. (NYSE: TEL), ein Weltmarktführer im Bereich von Verbindungslösungen, gab heute bekannt, dass das Unternehmen einen Proof-of-Concept für ein Produktionsverfahren erstellt hat, mit dem traditionelle Bekleidungshersteller intelligente Gewebe bzw. Gewebe mit Verbindungstechnologie in den vorhandenen Fertigungsanlagen und mit den Arbeitsabläufen der traditionellen Bekleidungsproduktion entwickeln können. Die mit diesem Verfahren produzierte Bekleidung ist widerstandsfähiger gegenüber den hohen Belastungen, die Maschinenwäsche, chemische Reinigung und herkömmlicher Verschleiß mit sich bringen.

 

TE hat dieses Verfahren im Auftrag des Google Advanced Technology and Projects-Teams entwickelt und unterstützte so Google Inc. bei der Vorstellung von Project Jacquard im Rahmen der Google I/O-Konferenz in der letzten Woche.

„Ein intelligentes Kleidungsstück mit den Verfahren der traditionellen Bekleidungsproduktion herzustellen, birgt diverse Herausforderungen“, erklärt Nick Langston, Leiter des Wearables Lab bei TE Connectivity. „Eine Elektronikfabrik bietet eine völlig andere Umgebung als eine Bekleidungsfabrik. Das hohe Staubaufkommen und die hohen Temperaturen sind alles andere als optimale Bedingungen für die Arbeit mit technischen Komponenten. In dem von TE entwickelten Prozess werden Fähigkeiten und Werkzeuge genutzt, die Textilarbeitern vertraut sind. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass die neuen Arbeitstechniken die Verbindungsfähigkeit der Kleidungsstücke nicht beeinträchtigen.“

TE hat eng mit Google Inc. zusammengearbeitet, um einen Prozess zu entwickeln, bei dem intelligente Kleidungsstücke mit den Werkzeugen und Techniken der traditionellen Bekleidungsproduktion hergestellt werden können.

Experten rechnen mit einer Zahl von 26 Millionen verkauften intelligenten Kleidungsstücken in den USA im nächsten Jahr. Die Zusammenarbeit von TE und Google erfolgt also zu einem entscheidenden Zeitpunkt im Lebenszyklus der Entwicklung intelligenter Kleidung und Textilien, da diese in den kommenden Jahren zweifelsohne die bestehenden technologischen und bekleidungstechnischen Ökosysteme revolutionieren werden.

„Angesichts des anhaltenden Wachstums und der Weiterentwicklung der Branche für intelligente Bekleidung lag es für TE nahe, eine Partnerschaft mit Google einzugehen“, erläutert John Hewitt, General Manager, Data & Devices, TE Connectivity. „Beide Unternehmen befinden sich in der Anfangsphase der Entwicklung neuer Werkzeuge und Verfahren, die die Weiterentwicklung intelligenter Kleidung in großem Maßstab möglich machen werden.“

Die Zusammenarbeit von TE mit Google Inc. erfolgte unter der Leitung des Teams im Wearables Lab von TE in Menlo Park, Kalifornien (USA). Das ausschließlich auf Wearables-Technologien in Verbraucher-, Medizin-, Fertigungs- und Verteidigungsmärkten fokussierte Lab dient während des gesamten Entwicklungsprozesses als Kooperationszentrum für die Ingenieure, Wissenschaftler und Kunden von TE.

In dem von TE entwickelten Prozess werden Fähigkeiten und Werkzeuge genutzt, die Textilarbeitern vertraut sind. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass die neuen Arbeitstechniken die Verbindungsfähigkeit der Kleidungsstücke nicht beeinträchtigen.“
Nick Langston,
Leiter des Wearables Lab von TE